PCE-Daten kommen überraschend, Lage im Iran stabilisiert sich! Gold konsolidiert sich stark
Forex-Nachrichtenportal, 26. August—— Gold steigt im Monat um 15%! Geopolitische Vorteile kombiniert mit einer nicht signifikanten Erwärmung des PCE, der starke Trend von Gold bleibt bestehen
Am Mittwoch (26. August) während der europäischen und amerikanischen Handelszeiten,
Im August 2026 erlebt der internationale Goldmarkt eine äußerst kraftvolle Rallye, bei der der Goldpreis innerhalb eines Monats um 15 % zunahm und damit das stärkste monatliche Wachstum seit über vier Monaten erreichte.
Diese deutliche Erholung hat die zuvor anhaltende Schwäche durch kontinuierliche Rücksetzer des Goldpreises überwunden und Gold zur auffälligsten Handelsware auf dem Markt für Rohstoffe gemacht.
Betrachtet man aber die Gesamtkursentwicklung, hat Gold die Verluste der Vergangenheit noch nicht vollständig aufgeholt; im Vergleich zum historischen Höchststand von 5500 USD/Unze im Januar dieses Jahres besteht derzeit immer noch ein Rückgangspotenzial von etwa 16 %. Das August-Tief lag zeitweise bei nahezu 4600 USD/Unze.
Rückblickend wurde der Goldkurs vor allem durch geopolitische Entwicklungen in der Anfangsphase deutlich gedrückt.
Frühere fortwährende Konflikte im Iran trieben die internationalen Ölpreise in die Höhe. Der Markt befürchtete allgemein, dass die globale Inflation langfristig hoch bleiben würde, was wiederum Erwartungen auf anhaltende Zinserhöhungen durch die Fed auslöste.
Mit Beginn des Augusts hat sich das makroökonomische Umfeld vollständig gedreht; mehrere positive Faktoren wirken zusammen und treiben den Goldpreis zu einer starken Gegenbewegung.
Schwacher US-Dollar + fallende US-Staatsanleihen-Renditen, PCE bleibt ohne überraschende Erwärmung
Der doppelte Rückgang von US-Dollar und US-Staatsanleihen-Renditen ist der Kern der makroökonomischen Logik hinter der starken Goldrallye dieses Zyklus.
Der Markt erwartet derzeit allgemein, dass die Fed die Zinsen unverändert lässt und die zuvor pessimistischen Erwartungen an Zinserhöhungen vollständig umkehrt.
Im Vergleich zu verzinslichen Finanzanlagen wird der Nachteil des zinslosen Golds deutlich abgeschwächt; die Opportunitätskosten im Besitz von Gold sinken signifikant und die Attraktivität steigt rapide.
Gleichzeitig hat das US-Finanzministerium eine bedeutende Maßnahme verabschiedet und plant, das Rückkaufvolumen für langfristige Staatsanleihen zu verdoppeln. Das Volumen einer einzelnen Transaktion soll auf mindestens 4 Milliarden Dollar steigen.
Diese Maßnahme kann effektiv die Volatilität der Renditen langfristiger US-Staatsanleihen glätten und deren Anstieg dämpfen und gleichzeitig den US-Dollar indirekt schwächen.
Ein schwacher Dollar senkt die Kosten für den Goldkauf für internationale Käufer drastisch, belebt global die Nachfrage nach Gold als Konsum- und Anlagegut und treibt den Goldpreis weiter nach oben.
Globale Gold-ETF-Fonds kehren zurück, die Handelsstimmung belebt sich
Der kontinuierliche Kapitalzufluss in Gold-ETF-Fonds ist ein wichtiger direkter Treiber der jüngsten Goldpreiserholung.
Mit der Umkehr der Risikobereitschaft und makroökonomischer Erwartungen investieren institutionelle wie auch private Anleger wieder vermehrt in Gold. Laut den neuesten Daten des World Gold Council nehmen die Bestände in globalen Gold-ETFs weiter zu, zuletzt wurden 23 Tonnen hinzugefügt.
Seit August beschleunigt sich der Kapitalzufluss weiter; bislang wurden allein in diesem Monat bereits 45 Tonnen hinzugefügt. Der fortwährende Nettozufluss in ETFs spiegelt die deutliche Nachfrage nach Gold wider und bietet dem Goldpreis dadurch eine solide finanzielle Unterstützung.
(COT-Positionsbericht von CFTC, Quelle: CME Group)
Globale Zentralbanken kaufen weiter Gold und stärken die Untergrenze des Goldpreises
Zentralbanken weltweit kaufen routinemäßig Gold und festigen dessen langfristigen Wert. Dadurch sichern sie sich effektiv gegen Marktvolatilitäten ab.
Die Daten zeigen, dass im zweiten Quartal dieses Jahres die Goldkäufe der Zentralbanken weltweit 288,9 Tonnen erreichten, ein sprunghafter Anstieg um 62 % im Jahresvergleich. Die offizielle Nachfrage nach Gold wächst explosionsartig.
Die Zentralbank Südkoreas kehrte nach 13 Jahren wieder auf den Goldmarkt zurück, was die Nachhaltigkeit des weltweiten Trends zum Goldkauf weiter untermauert.
Die Forschung des World Gold Council verdeutlicht den Branchentrend noch stärker: 89 % der befragten Institutionen erwarten, dass die globale Goldreserve im kommenden Jahr weiter wachsen wird. Rekordverdächtige 45 % der befragten Zentralbanken haben klar geplant, ihre Goldbestände künftig zu erhöhen.
Langfristige, stabile und großangelegte Goldkäufe der Zentralbanken reduzieren das Abwärtsrisiko des Goldpreises erheblich und stärken das Fundament für die jüngste Rallye.
Zusammenfassung und aktuelle Analyse:
Der 15%-ige monatliche Goldpreisanstieg resultiert aus dem Resonanzeffekt von Kapitalzuflüssen, offizieller Nachfrage und einer makroökonomischen Politikänderung und markiert eine Trendwende im Goldmarkt.
Es muss jedoch betont werden, dass Edelmetallmärkte starken Schwankungen unterliegen und nach schnellen Preisanstiegen kurzfristig technische Korrekturbedürfnisse bestehen könnten.
Auf technischer Ebene kommt es beim Spotgold zu einer leichten Korrektur; aktuell liegen die Unterstützungszonen auf der 5-Tage-Linie und am oberen Rand der Range, Widerstand bei etwa 4749 (Fibonacci 0,786).
(Tageschart Spotgold, Quelle: Forex-Nachrichtenportal)
Ostasiatische Zeitzone: 20:58, aktueller Spotgoldkurs: 4614 USD/Unze.
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