Prognosemarkt-Händler sind pessimistisch bezüglich der Wahrscheinlichkeit, dass der Clarity Act bis 2026 in Kraft tritt
Laut Jinse Finance-Bericht vom 20. Juli berichtet Bitcoin.com, dass sich die Handelsstimmung auf dem Krypto-Prognosemarkt Polymarket bezüglich einer formellen Gesetzgebung des „CLARITY-Gesetzes“ bis 2026 vollständig ins Negative gedreht hat und die Wahrscheinlichkeit einer Umsetzung im laufenden Jahr auf ein historisches Tief gefallen ist. Zu Jahresbeginn lag der Marktkonsens für die Verabschiedung des Gesetzes bei bis zu 82 %. Mit zunehmenden, sich überlappenden Verhandlungsblockaden sinkt diese Wahrscheinlichkeit jedoch deutlich weiter. Die zentralen Streitpunkte, welche die Gesetzgebung behindern, lassen sich auf drei Aspekte zusammenfassen: Erstens gibt es einen langanhaltenden Stillstand bei den Ethikbestimmungen, und die Parteien können sich bezüglich der Klauseln zu Interessenkonflikten von Politikern und dem Präsidenten mit Krypto-Assets nicht einigen. Zweitens lehnen Lobbygruppen aus dem Bankensektor, darunter traditionell finanzielle Institute wie JPMorgan, konsequent die Bestimmungen zur Verzinsung von Stablecoins ab und üben anhaltenden Druck aus. Drittens ist der Kongresskalender eng getaktet und die Zwischenwahlen rücken näher, womit das Zeitfenster für die Beratung und Abstimmung des Gesetzes erheblich verkürzt ist. Obwohl führende Unternehmen der Branche das umfassende Regulierungsrahmengesetz für digitale Vermögenswerte generell unterstützen, gehen Trader davon aus, dass sich die vielfältigen Konflikte kurzfristig nicht lösen lassen und das Gesetz daher mit hoher Wahrscheinlichkeit bis 2026 nicht vollständig den Legislaturprozess durchlaufen und in Kraft treten wird. Die aktuellen Marktdaten der Wettplattform spiegeln eine pessimistische Erwartungshaltung der Branche hinsichtlich der Umsetzung eines US-Regulierungsrahmens für Krypto wider; regulatorische Unsicherheiten belasten die mittelfristige und langfristige Marktstimmung weiterhin erheblich.
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