Oman wird zum „Sandwich“! Trump droht mit Militärschlägen, falls Oman den USA im Konflikt mit Iran im Weg steht
Berichten zufolge hat der US-Präsident Donald Trump in einem Telefoninterview eine deutliche Warnung ausgesprochen: Sollte Oman die US-Streitkräfte während einer Blockade iranischer Schiffe in der Straße von Hormus behindern, werde die USA militärische Maßnahmen gegen Oman ergreifen.
Wie vom Golden Ten Data APP berichtet, warnte US-Präsident Donald Trump in einem Telefoninterview eindringlich: Sollte Oman während der US-Militärblockade iranischer Schiffe in der Straße von Hormus Widerstand leisten, werde die USA militärische Maßnahmen gegen Oman ergreifen.
Trump erklärte im Interview: „Wenn Oman uns den Weg versperrt, werden wir sie in Grund und Boden bomben.“ Zudem betonte er, dass die derzeitige Seeblockade bereits spürbaren Druck auf Iran ausübe. Einen Zeitplan für die Lösung des Konflikts habe er nicht festgelegt und erläuterte: „Ich habe es nicht eilig.“
Seit fast sechs Monaten gibt es keine klaren Anzeichen für ein Ende des militärischen Konflikts zwischen Iran und den USA. Die Verhandlungen zur Schaffung eines dauerhaften Friedens liegen auf Eis, während es immer wieder zu offenen Gefechten kommt. Diese beeinträchtigen die normale Lieferung von Öl und anderen wichtigen Rohstoffen durch die Straße von Hormus, eine zentrale globale Energieroute. Die anhaltenden Konflikte treiben die Preise für Öl und Gas weiter nach oben und bringen der Republikanischen Partei von Trump vor den Zwischenwahlen im November zusätzlichen politischen Druck.
Oman übernimmt in diesem Konflikt eine fragile, aber entscheidende Rolle. Als Golfstaat mit einer langjährigen Politik der „fairen Vermittlung“ öffnete Oman zu Beginn des Konflikts die Lufträume für andere Golfstaaten und bot Navigationsdienste für Schiffe in der Straße von Hormus (einschließlich US-Schiffen) an. Zudem moderierte Oman zwei Runden von Nuklearverhandlungen zwischen den USA und Iran.
Trump hatte Oman zuvor bereits gewarnt: „Haltet euch an die Regeln, sonst werden wir euch bombardieren.“ Diese neutrale Haltung steht zunehmend unter Druck durch die USA. Trumps aktuelle „indirekte Abschreckung“ gegen Oman verdeutlicht den Versuch der USA, die Blockade aufrechtzuerhalten und zugleich zu verhindern, dass Drittländer Iran mit Nachschub versorgen.
Laut International Maritime Organization gab es bis zum 11. August in der Straße von Hormus und der weiteren Region bereits etwa 65 bestätigte Zwischenfälle mit Schiffen, bei denen 17 Seeleute ums Leben kamen. Die Angriffe dauern aktuell weiter an.
Die Straße von Hormus ist die bedeutendste Seeroute für etwa ein Drittel des globalen Öltransports. Jede Blockade oder Eskalation des Militärs bedroht unmittelbar die Stabilität der Energieversorgungskette. Das geopolitische Risiko hat die Preise für Rohöl und Erdgas beständig steigen lassen. Sollte der Konflikt auf Oman oder andere Nachbarstaaten übergreifen, könnte der Schock für die Energieversorgung noch größer werden und den Inflationsdruck weiter erhöhen. Damit gerät die Regierung Trump, die ohnehin wirtschaftlichen Gegenwind spürt, vor den Wahlen in eine noch schwierigere Lage.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
NexGen Energy (NXE.US) steigt um mehr als 7%: Rook I startet Bau im Wert von 2.2 Milliarden CAD – Häufige Gespräche mit BHP lösen Einstiegsspekulationen aus
NexGen Energy steht in regelmäßigem Kontakt mit dem globalen Bergbauriesen BHP und teilt relevante Informationen über das Rook I-Uranprojekt in Saskatchewan, Kanada.


