Das geopolitische Risiko ist extrem hoch, aber der Goldpreis fällt trotz negativer Nachrichten nicht – ist das ein Kaufsignal für die Hauptakteure?
Huitong Finance am 17. Juli berichtet—— Der Goldpreis bleibt trotz negativer Nachrichten stabil, was möglicherweise kurzfristige Chancen andeutet und auf eine bevorstehende Korrektur der Risikobereitschaft hindeutet.
Freitag (17. Juli)
Heute Morgen
Kürzlich hat das geopolitische Tauziehen zwischen den USA und Iran um die Kontrolle der Straße von Hormus weiter zugenommen. Beide Seiten führen abwechselnd Militärschläge durch. Das zuvor vereinbarte temporäre Waffenstillstandsabkommen ist vollständig zerbrochen und die Lage im Nahen Osten bleibt instabil.
Um Druck auf Iran auszuüben und die Kontrolle über die Schifffahrt entlang der Straße von Hormus zu lockern, haben die USA ihre Luftangriffe auf Iran ausgeweitet und am Freitagmorgen die militärischen Aktionen intensiviert. Präzise Angriffe auf mehrere Verkehrsbrücken im Süden Irans und die Zerstörung des Kernüberwachungsturms am Hafen von Chabahar im Golf von Oman wurden durchgeführt, wobei insbesondere die strategische Schifffahrt und wichtige Landinfrastruktur Irans ins Visier genommen wurden.
Präzise US-Luftangriffe üben Druck aus, Irans Transportinfrastruktur schwer getroffen
Laut dem iranischen Staatsfernsehen wurden bei dem Luftangriff mindestens sieben Menschen getötet und die Zahl der Opfer steigt weiter. Das US-Zentralkommando bestätigte, dass während dieser Angriffsserie Dutzende Ziele getroffen wurden. Es ist die sechste Nacht in Folge, in der das US-Militär Luftangriffe gegen Iran durchführt, wobei der Druck weiter zunimmt.
Iran startet Vergeltungsschläge, mehrere Länder im Nahen Osten von Raketen getroffen
Nachdem die US-Militärschläge die Infrastruktur getroffen hatten,
Am Freitag
Unterdessen fing das jordanische Militär drei ankommende iranische Raketen ab und in mehreren Teilen der Autonomen Kurdischen Region im Norden Iraks war das Abfangen von Luftabwehrraketen zu hören, wobei das regionale Luftabwehrsystem stark beansprucht wurde.
Die USA blockieren vollständig Irans Rohölexporte, Schifffahrtsdaten deutlich rückläufig
Der Konflikt im maritimen Bereich verschärft sich ebenfalls weiter. Auf der Oman-Seite der Straße von Hormus kam es zu einem Zwischenfall mit einem Öltanker, wobei ein Transit-Rohöltransportschiff nach dem Angriff leichte Schäden am Rumpf erlitt, doch glücklicherweise keine Crewmitglieder verletzt wurden.
Obwohl Iran in letzter Zeit weiterhin Angriffe auf Öltanker entlang dieser Route verübt, wurde die Verantwortung für diesen Vorfall nicht übernommen.
Darüber hinaus haben die US-Streitkräfte eine umfassende maritime Blockade der iranischen Häfen wieder aufgenommen, kontrollieren rigoros zivile Handelsschiffe und wenden Maßnahmen wie das Abdrängen, Lahmlegen von Ausrüstung oder das Durchsuchen von Schiffen bei Blockadebrechern an, wodurch Irans Rohölexportkanäle vollständig abgeschnitten sind.
Am 17. Juli teilte das britische Maritime Trade Operations Office mit, dass an diesem Tag ein Öltanker etwa 19 Seemeilen östlich der omanischen Küste von Haithab von einem unbekannten Projektil getroffen wurde.
Das Schiff wurde an der Backbordseite leicht beschädigt, die Crew blieb unverletzt und setzt die Reise zum Zielort fort. Der Vorfall hatte keine Auswirkungen auf die Umwelt.
Die anhaltend eskalierenden geopolitischen Konflikte haben den Handel und die Schifffahrt entlang der Straße von Hormus nachhaltig beeinträchtigt und den globalen Rohölmarkt erheblich beeinflusst.
Obwohl einige Energieexporteure im Nahen Osten versuchen, den Transport auf Pipelines umzustellen, ist die Kapazitätslücke enorm und nicht in der Lage, den plötzlichen Rückgang des Seeverkehrs zu kompensieren.
Fazit und technische Analyse:
Die Wiederaufnahme des US-Iran-Konflikts und die kräftigen Kursverluste an den globalen Aktienmärkten haben die Marktpräferenzen geschwächt und den Goldpreis stark belastet.
Die Entwicklung der globalen Vermögenswerte bewegt sich heute im Einklang mit den zuvor in Artikel erwähnten Tiefpunkten der Marktstimmung. Dass der Goldpreis heute schon früh gestiegen ist, zeigt, dass einige Investoren darauf setzen, dass die Situation sich nicht weiter verschlechtert und frühzeitig auf der linken Seite einsteigen. Händler sollten daher die Goldpreisentwicklung und das globale Geschehen genau verfolgen. Falls der US-Iran-Konflikt weiterhin eskaliert und die Aktienmärkte weiter abverkauft werden, hat der Goldpreis noch Abwärtspotenzial.
Technisch befindet sich der aktuelle Spot-Goldpreis weit entfernt vom oberen Rand des Abwärtstrends sowie der Abwärtsdrucklinie, was bedeutet, dass die Stärke des Goldpreises auf den Intraday beschränkt ist und der Gesamttrend weiterhin schwach und bärisch bleibt.
(Spot-Gold Tagescharts, Quelle: Easy Huitong)
Beijing-Zeit 16:19 (UTC+8), Spot-Gold derzeit bei 3991 USD/Unze.
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