Mit einem Aufschlag von 28 %: “Übernahme-Wettstreit”! Stripe und Hillhouse Capital machen ein Barangebot von 53,4 Milliarden US-Dollar zur Übernahme von PayPal
Bestätigt wurde, dass der digitale Zahlungsriese Stripe gemeinsam mit der Private-Equity-Gesellschaft Advent International ein Übernahmeangebot für PayPal unterbreitet hat. Der Transaktionswert beträgt etwa 53,4 Milliarden US-Dollar.
GermanFinance APP berichtet, dass der digitale Zahlungsriese Stripe gemeinsam mit der Private-Equity-Gesellschaft Advent International ein Übernahmeangebot für PayPal abgegeben hat, mit einer Unternehmensbewertung von etwa 53,4 Milliarden US-Dollar. Diese Nachricht hat den PayPal-Aktienkurs am Mittwoch um 17% steigen lassen.
Laut informierten Kreisen wurde dem Übernahmekandidaten angeboten, das Zahlungsunternehmen für 60,50 US-Dollar pro Aktie in bar zu kaufen. Die genannten Personen gaben an, dass Stripe, Advent International und Block gemeinsam 17 Milliarden US-Dollar Eigenkapital für dieses Angebot bereitstellen.
Insider berichten, dass der PayPal-Vorstand sich frühestens am 20. Juli zu einer Sitzung treffen wird, um das Angebot zu diskutieren. Das Angebot wurde Anfang dieses Monats eingereicht und umfasst etwa 50 Milliarden US-Dollar zugesagte Bankfinanzierung, was einen Aufschlag von etwa 28% gegenüber dem PayPal-Schlusskurs am Dienstag darstellt.
PayPal hat auf das Angebot bisher nicht reagiert. Gemäß dem vorgeschlagenen Plan würden Stripe und Advent International PayPal gemeinsam und zu gleichen Anteilen halten. Alle Parteien hoffen, die Verhandlungen in den kommenden Wochen voranzutreiben. PayPal, Stripe und Advent International lehnten eine Stellungnahme ab.
Stripe mit einer Bewertung von etwa 159 Milliarden US-Dollar wurde im Februar dieses Jahres erstmals damit in Verbindung gebracht, PayPal übernehmen zu wollen, als beide Parteien sich in einer ersten Kontaktphase befanden.
In den letzten Jahren hatte PayPal Schwierigkeiten, sich im intensiver werdenden Wettbewerb um digitale Zahlungsdienste durchzusetzen. Anfang dieses Jahres veröffentlichte das Unternehmen eine enttäuschende Gewinnprognose für 2026 und erwartet für das Gesamtjahr einen Rückgang des bereinigten Gewinns im niedrigen einstelligen Prozentbereich.
Unterdessen hat PayPal dieses Jahr den zuvor berufenen CEO Alex Chriss, der zur Wende beitragen sollte, ersetzt. Der Vorstand ernannte HP.US Manager Enrique Lores zum neuen Präsidenten und CEO.
Analysten von Citi stellten in ihrem Bericht vom 7. Juli fest, dass PayPal stark investiert, um das Wachstum wieder anzukurbeln. Gleichzeitig bleiben Investoren angesichts „mehrerer vorheriger Transformationsversuche, die die Verlangsamung des Unternehmens nicht aufhalten konnten“, weiterhin skeptisch.
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