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Die anhaltenden Goldkäufe der Zentralbanken dürften die Schwächephase des Goldes kaum umkehren.

Die anhaltenden Goldkäufe der Zentralbanken dürften die Schwächephase des Goldes kaum umkehren.

新浪财经新浪财经2026/07/08 11:47
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Von:新浪财经

  Verfasser: Jerry Chen, Senior Analyst der JIA Sheng Gruppe

  Die instabile Lage im Nahen Osten und die abnehmende Aktivität beim Handel mit KI führen zu einer vorsichtigen Stimmung am Markt, bevor das Protokoll der Federal Reserve veröffentlicht wird.

  Nachdem drei Kreuzfahrtschiffe in der Straße von Hormus angegriffen wurden, starteten die US-Streitkräfte am Dienstag eine neue Angriffswelle gegen Iran und entzogen die Genehmigung für den Export von iranischem Öl, was das fragile Waffenstillstandsabkommen erneut bedroht.

  Die Reaktionen der Märkte ähneln denen zu Beginn des Konflikts: Rohöl steigt, der US-Dollar-Index legt zu, während Aktien, Anleihen, Währungen, Edelmetalle und Krypto-Assets durchweg fallen.

  Mit dem erneuten Überschreiten der 101er Marke durch den US-Dollar-Index fiel Gold auf etwa 4100 US-Dollar. Daten zeigen, dass die globalen Zentralbanken auch in diesem Jahr weiterhin zu den größten Goldkäufern gehören, darunter die Chinesische Zentralbank, die seit 20 Monaten in Folge ihre Goldbestände erhöht und die Kaufsumme in den letzten Monaten weiter ausgeweitet hat. Dies scheint jedoch lediglich den Preisverfall zu begrenzen und nicht wirklich den Trend umzukehren; Gold steht weiterhin unter dem Einfluss des starken US-Dollars und der Zinserwartungen. Kurzfristig gilt: Gelingt es nicht, die 4100-Dollar-Marke zu halten, könnte der Preis weiter auf die Region von 4040/4070 US-Dollar fallen, um Unterstützung zu suchen. Aufwärts bleibt weiterhin die 4200-Dollar-Marke die Grenze.

  Die drei großen US-Indizes schlossen gestern Abend geschlossen niedriger, trotz „explosiver“ Ergebnisse von Samsung Electronics, doch Halbleiteraktien setzten ihre Korrektur fort. Investoren schwanken zwischen Optimismus aufgrund starker Nachfrage/Performance und Sorgen über eine KI-Blase, was beim Nasdaq 100 Index zuletzt für Schwankungen auf hohem Niveau sorgt.

  Wie in der Abbildung gezeigt, reicht die diamantförmige Struktur am historischen Höchststand, um die Marktteilnehmer zu alarmieren; typischerweise deutet diese Formation auf eine bevorstehende Umkehr hin. Auf Stundenbasis ist zunächst die 29000er Marke zu beachten, beim Unterschreiten rücken 27700 und 26760 in den Fokus der Bären.

  Am Freitag dieser Woche wird mit SK Hynix ein weiteres südkoreanisches Speicherchip-Unternehmen an der Nasdaq gelistet – dies wird die Zuversicht der Investoren in Halbleiter/KI erneut testen. Außerdem ist der SpaceX-Aktienkurs auf circa 150 US-Dollar, dem Eröffnungspreis am ersten Handelstag, zurückgefallen. Mit dem offiziellen Eintritt in den Nasdaq 100 Index könnten Indexfonds die Aktie verstärkt aufnehmen.

  Am Devisenmarkt bleibt der Yen im Mittelpunkt des Geschehens. Der Grafik zufolge hat sich USD/JPY von 160.80 Richtung 161.60 bewegt; mit dem starken Durchbruch über die Marke von 162 ist kurzfristig ein erneuter Test des vorherigen Hochs bei 162.84 zu erwarten.

  Daten zeigen, dass die spekulativen Short-Positionen auf den Yen weiter zunehmen und das historische Hoch von 2024 nahe kommen. Das bedeutet, dass die aktuelle Aufwertung sowohl durch einen starken US-Dollar als auch einen schwachen Yen getrieben wird – daher ist die Fortführung des Trends wahrscheinlich.

Redaktion: Zhu Henan

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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