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Warnung vor einer Krise wie 2008? Ökonomen warnen: Der US-Aktienmarkt befindet sich in der „Endphase“

Warnung vor einer Krise wie 2008? Ökonomen warnen: Der US-Aktienmarkt befindet sich in der „Endphase“

金融界金融界2026/07/08 07:29
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Von:金融界

FX168 Finanznachrichtenagentur (Asien-Pazifik) – Der makroökonomische Stratege Henrik Zeberg hat eine Warnung ausgesprochen, dass der US-Aktienmarkt in die sogenannte „Endphase“ eintritt. Er ist der Ansicht, dass die jüngste starke Rallye risikobehafteter Vermögenswerte am Zyklusende die Tatsache verschleiert, dass sich die wirtschaftlichen Fundamentaldaten zunehmend verschlechtern.

Warnung vor einer Krise wie 2008? Ökonomen warnen: Der US-Aktienmarkt befindet sich in der „Endphase“ image 0

(Screenshotquelle: Finbold)

Zeberg analysierte den US-Arbeitsmarktbericht für Juni und stellte am 5. Juli in einem Beitrag auf der sozialen Plattform X fest, dass sich die Diskrepanz zwischen der Wirtschaft und den Finanzmärkten zunehmend vergrößert.

Obwohl die offiziellen Non-Farm-Arbeitsmarktdaten nur ein moderates Stellenwachstum aufzeigen, zeigen Haushaltsbefragungen, dass im betreffenden Monat über 500.000 Vollzeitstellen in den USA verloren gingen – dies weist darauf hin, dass der tatsächliche Zustand des US-Arbeitsmarktes sich verschlechtert.

Zeberg erklärte, dass trotz zunehmend offensichtlicher Anzeichen einer Wirtschaftsverlangsamung Investoren den Aktienmarkt weiterhin antreiben – dies sei ein typisches Merkmal der letzten Phase eines Bullenmarktes.

Obschon Zeberg langfristig bärisch gestimmt ist, glaubt er nicht, dass diese Rallye sofort endet.

Im Gegenteil: Er ist der Ansicht, dass die Märkte dank überschüssiger Liquidität und optimistischer Investorenstimmung weiter steigen und eine letzte Runde eskalierender Vermögenspreise erleben könnten.

Warnung vor einer Krise wie 2008? Ökonomen warnen: Der US-Aktienmarkt befindet sich in der „Endphase“ image 1

(Screenshotquelle: X)

„Explosive Topbildung“ steht bevor

Zeberg meint, dass das aktuelle Marktumfeld typische Merkmale eines Zyklusendens mit „blow-off top“ aufweist – also steigende Vermögensbewertungen trotz anhaltender Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage.

Sein umfassendes Marktmodell prognostiziert, dass der S&P 500-Index auf einen Bereich zwischen 6.800 und 8.200 Punkten weiter steigen könnte, bevor eine bedeutende Umkehr erfolgt.

Derzeit wird der S&P 500-Index bei etwa 7.500 Punkten gehandelt; Zeberg glaubt, dass vor Erreichen des zyklischen Hochs noch weiteres Aufwärtspotenzial besteht.

Zeberg betonte, dass verschiedene Wirtschaftsindikatoren zeigen, dass hinter der aktuellen Marktaufschwung zunehmend größere Fragilität verborgen liegt.

Er nannte Risikofaktoren wie: Verlangsamung der privaten Neueinstellungen, steigende Kreditausfallraten bei Verbrauchern, sinkende Erwerbsquote sowie deutliche Rückgänge bei Vollzeitstellen laut Haushaltsbefragung.

Seiner Ansicht nach zeigen diese Indikatoren, dass sich die US-Wirtschaft im Grunde bereits auf einen Abwärtstrend zubewegt, auch wenn die Aktienkurse noch nahe historischen Höchstständen notieren.

Zeberg glaubt, dass die Unterstützungsmaßnahmen der Federal Reserve dem Aktienmarkt zwar eine Fortsetzung der Rallye ermöglichen, aber bei fortschreitender Verschlechterung der Wirtschaft das Fed-Politik letztlich den Abschwung nicht verhindern kann.

Neben dem Aktienmarkt hat Zeberg zuvor auch gewarnt, dass Kryptowährungen sowie andere riskante Vermögenswerte im Falle einer Stimmungsumkehr erhebliche Rückgänge erleben könnten.

Langfristig erwartet er, dass mit der synchronen Verschlechterung von Früh- und Spätindikatoren das Rezessionsrisiko in den USA bis Ende 2026 weiter zunimmt.

Früher erklärte er, dass eine striktere Finanzlage eine umfassendere Kreditverknappung auslösen könnte, wodurch der kommende wirtschaftliche Abschwung ähnlich schwer oder sogar schlimmer ausfallen könnte als die Finanzkrise von 2008.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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