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Analyse des "Aufstiegs des Ostens und des Niedergangs des Westens" anhand der Veränderungen der industriellen Wertschöpfung zwischen China und den USA in den letzten 30 Jahren

Analyse des "Aufstiegs des Ostens und des Niedergangs des Westens" anhand der Veränderungen der industriellen Wertschöpfung zwischen China und den USA in den letzten 30 Jahren

他山之石观投资他山之石观投资2026/06/29 07:10
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Von:他山之石观投资

Wie schnell hat sich die chinesische Industrie tatsächlich entwickelt? Ein Blick auf die Entwicklung der Anteile am industriellen Mehrwert zwischen China und den USA zeigt dies anschaulich. Das ist zugleich ein Spiegelbild der globalen Wirtschaftsstruktur in den letzten 30 Jahren.
In den 1990er Jahren saßen die USA fest an der Spitze, während China langsam an Fahrt aufnahm. Die USA hielten dank der Informationsrevolution und der globalen Vernetzung ihren Anteil am industriellen Mehrwert konstant auf über 20 %. Chinas industrielle Basis hingegen war zu dieser Zeit noch sehr schwach und befand sich in den Anfängen der Marktorientierung der industriellen Produktion, mit einem Weltmarktanteil von weniger als 5 %. Zudem kamen der industrielle Mehrwert hauptsächlich aus der Leichtindustrie und Lohnfertigung.
Das Jahr 2001 markierte einen Wendepunkt: China trat der WTO offiziell bei und beteiligte sich vertieft an globalen Lieferketten. Ab diesem Zeitpunkt begann Chinas Industrieproduktion rasant zu wachsen. Zugleich verlagerte sich die Industrieproduktion in den USA zunehmend ins Ausland; Finanz- und Dienstleistungssektoren entwickelten sich schnell, während sowohl die Beschäftigtenzahl als auch der Mehrwert in der Industrie kontinuierlich zurückgingen.
2010er Jahre: China überholt die USA offiziell und wird zur größten Industrienation der Welt. Die USA erkennen daraufhin das Problem der Deindustrialisierung und beginnen, über eine „Reindustrialisierung“ nachzudenken. Die Regierung Obama leitete Strategien zur „Rückholung der industriellen Fertigung“ und zur „Reindustrialisierung“ ein. Wir erinnern uns auch, dass vor acht Jahren der neu gewählte US-Präsident Trump einen „Handelskrieg“ gegen China startete. Auch im Bereich der High-End-Fertigung, wie zum Beispiel bei Chips, wurden erste Sanktionen verhängt.
Nach acht Jahren „Widerstand“ sehen wir heute klar: Der „Handelskrieg“ und die Sanktionen haben Chinas Anteil nicht sinken lassen, sondern im Gegenteil weiter steigen lassen. Gegenwärtig liegt Chinas Anteil am weltweiten industriellen Mehrwert bei über 30 % — weit vor den USA.
Global betrachtet konnten die USA ihren Anteil am industriellen Mehrwert in den vergangenen Jahren halten. Das zeigt: Obwohl China beständig wächst, verliert vor allem Europa Marktanteile. Der Anteil Europas ist von vor zehn Jahren etwa 20 % auf aktuell 15 % gesunken.
Natürlich muss man auch Differenzen sehen: Die USA verfügen weiterhin über Kerntechnologien in den Bereichen mittlere und hochwertige Präzisionsfertigung, Halbleiter- und Pharmaforschung. Trotz der wachsenden Gesamtmenge ist der technologische Anteil und die Gewinnspanne pro Einheit industriellen Mehrwerts in den USA noch sehr hoch. Deshalb investiert China nun verstärkt in diese Bereiche und strebt weiter nach oben in der Wertschöpfungskette.
Quellen: Weltbank, WTO, Bruce Mehlman

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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