Drei große negative Faktoren treiben den Goldpreis weiter in eine Schwächephase
Quelle: Xinhua Finanznachrichten
Xinhua Finanznachrichten, Peking, 25. Juni – Über Nacht sind die internationalen Edelmetallpreise stark eingebrochen. Der Spotpreis für Gold fiel an einem Tag um fast 3 % und durchbrach die Marke von 4000 US-Dollar pro Unze, während der Spotpreis von Silber während des Handels über 8 % verlor. Beide erreichten damit den tiefsten Stand seit dreizehn Monaten. Kurzfristig, unter dem Druck von drei negativen Treibern, setzt der Goldpreis seine Talfahrt fort und bleibt im Bärenmarkt.
Fundamental betrachtet gibt es drei Hauptfaktoren, die den Goldpreis im Tagesverlauf beeinflussen:
Insgesamt handelt es sich diesmal um das gleichzeitige Zusammenspiel von vier negativen Faktoren: „Geldpolitik + Wechselkurs + Geopolitik + Liquidität“. Das reine Kaufen ins fallende Messer ist weiterhin mit erheblichen Risiken verbunden; im Wochenverlauf stehen insbesondere die PCE-Daten im Fokus – sie könnten das “Zinserhöhungsszenario” abkühlen. Zudem ist zu beobachten, ob Notenbanken bei Kursen zwischen 3950 und 4000 Dollar erneut unterstützend eingreifen. Dabei bestimmen die Wirtschaftsdaten die Richtung, Notenbankkäufe allein können den Boden stützen, aber nicht den Bärenmarkt umkehren.
Aus technischer Sicht setzte der Goldpreis gestern seine Talfahrt fort. Auf Wochenbasis befindet sich der Goldpreis weiterhin in einem bärischen Muster, was die Schwäche der aktuellen Entwicklung unterstreicht. Aus Sicht des Tagescharts lasten mehrere wichtige gleitende Durchschnitte auf dem Preis, der sich zudem unterhalb der markanten Schwelle von 4220 US-Dollar/Unze bewegt. Mehrere zyklische Indikatoren bestätigen die derzeitige Bärenmarkt-Überlegenheit. Hauptstrategie bleibt daher der Verkauf bei Erholungsphasen; ein blinder Einstieg sollte jedoch vermieden werden, da kurzfristig schwache Gegenbewegungen möglich sind. Die nächste Unterstützung liegt zunächst bei 3959 US-Dollar/Unze. Fällt der Kurs stabil darunter, rückt die Marke bei 3796 US-Dollar/Unze ins Visier. Während auf der Oberseite bei 4057 US-Dollar/Unze ein Widerstand zu beobachten ist – ein Ausbruch nach oben würde das nächste Ziel auf das Niveau der Trendwende bei 4220 US-Dollar/Unze anheben.
Verantwortlicher Redakteur: Zhu Henan
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