Seltene Erden erleben Aufschwung: Strategische Aufwertung nationaler Schlüsselressourcen, verschärfte Kontrolle vergrößert Angebots-Nachfrage-Lücke
Die Seltene-Erden-Branche hat sich insgesamt von den früheren, durch heftige Preisschwankungen gekennzeichneten, extensiven Zyklen verabschiedet und befindet sich nun in einer durch nationale Kernstrategien dominierten Entwicklungsphase, die von „hoher Qualität, knapper Balance und hohen Margen“ geprägt ist.
Auf der Angebotsseite hat das neueste „Gesamtmengen-Steuerungsverfahren“ die undurchsichtigen Angebotsboxen endgültig beendet; das inländische Quotensystem wird langfristig auf etwa 5% Wachstum beschränkt. Fortschritte bei der Ergänzung der Wertschöpfungskette im Ausland bleiben trotz großer Ankündigungen gering, da mehrere Flaschenhälse bei Kosten, Technologie und Umweltschutz bestehen, weshalb bis 2026 kein überdurchschnittlicher Anstieg zu erwarten ist. Der geopolitische Schwarze Schwan in Myanmar hat zudem die Untergrenze für schwere Seltenen Erden weiter verfestigt.
Auf der Nachfrageseite beschleunigen hohe Ölpreise den Übergang traditioneller Verkehrsmittel zu neuen PMSM-Antriebssystemen. Durch die langfristigen Potenziale von verkörperten Robotern wird sich das Angebots-Nachfrage-Gefälle von Jahr zu Jahr weiter vergrößern. Seltene Erden befinden sich an einem historischen Wendepunkt, an dem ihr strategischer Ressourcenwert vom globalen Kernkapital neu bewertet wird.
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