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OECD warnt: Konflikt zwischen USA und Iran belastet globale Wirtschaftsaussichten, weltweites Wirtschaftswachstum könnte sich verlangsamen

OECD warnt: Konflikt zwischen USA und Iran belastet globale Wirtschaftsaussichten, weltweites Wirtschaftswachstum könnte sich verlangsamen

金融界金融界2026/06/03 07:35
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Von:金融界

Quelle: Globaler Marktüberblick

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat die weltweiten Wachstumserwartungen gesenkt und gewarnt: Sollte keine rasche, dauerhafte Friedenslösung erzielt werden, könnten die wirtschaftlichen Erschütterungen durch den Konflikt zwischen den USA und dem Iran stark eskalieren.

In ihrem im Juni veröffentlichten Bericht „Wirtschaftsausblick“ geht die OECD davon aus, dass das globale Wirtschaftswachstum – unter der Annahme, dass der aktuelle Energieschock im Laufe dieses Jahres nachlässt – von 3,4% im Jahr 2025 auf 2,8% im Jahr 2026 zurückgehen und 2027 wieder auf 3,1% ansteigen wird.

Stefano Scarpetta, Chefökonom der OECD, erklärte, diese Prognose basiere auf dem Szenario einer kurzfristigen Störung durch den Konflikt: eine schnelle Friedensvereinbarung und eine rasche Lösung der Störung der Schifffahrt in der Straße von Hormus.

Würde sich jedoch die Unterbrechung der Schifffahrt und die Beschädigung von Energieanlagen in der Golfregion bis 2027 fortsetzen - also im pessimistischen Szenario -, fällt das weltweite Wirtschaftswachstum 2026 deutlich auf 2,1% und 2027 weiter auf 1,8%.

Scarpetta warnte, dass in diesem Extremfall einige Volkswirtschaften in eine Rezession geraten oder kurz davor stehen könnten.

Die OECD-Analyse zeigt, dass die Behinderung der Schifffahrt in der Straße von Hormus, in Kombination mit Schäden an den Energieinfrastrukturen vieler Golfstaaten, zu einem sprunghaften Anstieg der Energiepreise führt und die Kosten für Dünger sowie wichtige industrielle Rohstoffe steigen lässt. Der Bericht hebt zudem hervor, dass selbst nach Beendigung der Konflikte die negativen Auswirkungen der Kriegshandlungen zwischen den USA, dem Iran und deren Verbündeten noch eine Weile anhalten werden.

Scarpetta betonte, dass eine nachhaltige Lösung des Konflikts nicht nur die Lage im Nahen Osten entspannen, sondern auch „eine Grundlage schaffen könnte, um die durch den Konflikt verursachten globalen wirtschaftlichen Störungen zu bewältigen“.

Er schrieb im Bericht: „Je länger die Störungen andauern, desto höher sind die wirtschaftlichen und sozialen Kosten für die Volkswirtschaften.“

Im extrem pessimistischen Szenario steigt die weltweite Inflationsrate 2026 um 0,4 Prozentpunkte und 2027 um 1,3 Prozentpunkte.

„Die Arbeitslosigkeit nimmt zu, die Investitionen – auch in künstliche Intelligenz-Projekte mit hohem Energiebedarf – brechen merklich ein, das Risiko einer Neubewertung von Finanzanlagen steigt. Der durch die höheren Preise für Rohstoffe verursachte Inflationsdruck wird durch eine Abschwächung der Endnachfrage teilweise ausgeglichen“, so Scarpetta.

„Die negativen Auswirkungen sind weltweit spürbar, doch Entwicklungsländer mit geringen Energiereserven, einem besonders hohen Anteil an Energie und Lebensmitteln in den Konsumausgaben, angespannten Staatsfinanzen, schwachen sozialen Sicherungssystemen, niedrigen privaten Ersparnissen und schwacher Währungsstabilität sind am stärksten betroffen.“

Er fügte hinzu, dass der wirtschaftliche Abschwung die Steuerungsprobleme der Zentralbanken weltweit verschärft; schon heute lavieren viele Zentralbanken angesichts schwacher Wirtschaft und Inflationsdruck zwischen den Extremen.

Der Bericht betont zudem, dass diese Krise die Überabhängigkeit der Weltwirtschaft von einer einzelnen maritimen Engstelle aufgedeckt und die Notwendigkeit verdeutlicht hat, die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten zu stärken und die Energieversorgung zu diversifizieren.

„Kurzfristig können Maßnahmen zur Notfallreduktion des Energiebedarfs und koordinierte Freigaben strategischer Ölreserven einzelner Länder das Angebotsschock teilweise abfedern; jedoch ist es dringlich, die Investitionen zu erhöhen und die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten zu verringern.“

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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