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Wall-Street-Fondsmanager: Das wichtigste Unternehmen im Zeitalter der KI ist nicht Nvidia, sondern TSMC!

Wall-Street-Fondsmanager: Das wichtigste Unternehmen im Zeitalter der KI ist nicht Nvidia, sondern TSMC!

华尔街见闻华尔街见闻2026/06/02 12:41
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Von:华尔街见闻

Im Hype um Investitionen in künstliche Intelligenz steht Nvidia seit Langem im Mittelpunkt des Marktes, doch ein Fondsmanager, der fast zehn Milliarden US-Dollar verwaltet, hat eine andere Antwort: TSMC ist derzeit das unverzichtbarste Kernstück des KI-Ökosystems.

Wie MarketWatch am Dienstag berichtete, erklärte Jonathan Cofsky, Co-Portfoliomanager des Janus Henderson Global Technology and Innovation Fund mit einem verwalteten Vermögen von 9,35 Milliarden US-Dollar, dass TSMC die größte Position seines Fonds ist und Nvidia überholt hat. "Das ist möglicherweise das derzeit wichtigste Unternehmen für die Entwicklung von KI", sagte er. Seiner Ansicht nach gilt: Unabhängig davon, welcher Chip-Hersteller am Ende gewinnt, werden alle führenden Prozessoren bei TSMC gefertigt – diese unersetzbare Stellung macht TSMC zum ultimativen Profiteur der Expansion von KI-Rechenkapazität.

Cofskys Fonds hat sowohl auf Drei- als auch auf Zehnjahressicht eine bessere annualisierte Rendite als der S&P 500 erzielt. Er betont außerdem, dass der aktuelle Boom im KI-Infrastrukturausbau sich grundlegend von der Internetblase zu Beginn dieses Jahrhunderts unterscheidet – physische Begrenzungen durch reale Ressourcen und Strom werden die ungezügelte Kapitalexpansion wirksam einschränken und diesem Wachstumszyklus Halt geben.

TSMC: Die "einzige Antwort" im Rechenkapazitätsrennen

Cofsky führt den Kernwert von TSMC auf eine einfache Logik zurück: Investoren müssten nur eine Frage beantworten – "Wie viel Rechenkapazität wird künftig aufgebaut?" Die Antwort habe nichts mit bestimmten Chip-Herstellern zu tun – "denn alle produzieren bei TSMC".

TSMC ist das weltweit einzige Unternehmen, das sich ausschließlich auf die Auftragsfertigung von Chips für andere Unternehmen konzentriert, und beherrscht die fortschrittlichsten Fertigungstechnologien. Cofsky betont, dass TSMC – unabhängig davon, in welcher Form KI-Rechnen ausgestaltet wird – ein unvermeidbarer Produktionsknotenpunkt ist, was dem Unternehmen in der gesamten KI-Wertschöpfungskette einen einzigartigen strukturellen Vorteil verleiht.

Wette auf Arm: Neuer Profiteur des agentischen KI-Workflows

Neben TSMC verriet Cofsky, dass sein Fonds Anfang dieses Jahres weitere Anteile am Chipdesign-Unternehmen Arm Holdings erworben hat. Der Grund ist, dass agentische KI-Workflows sich weit stärker auf CPUs (zentralen Prozessoren) stützen werden als frühere KI-Versionen, und Arm die "weitreichendste Architekturdurchdringung" besitzt.

Er verdeutlicht die Arbeitsteilung zwischen GPU und CPU mit einem anschaulichen Vergleich: Die GPU sei wie eine "Armee von Arbeitern", die Aufgaben ausführt, während die CPU als "Managerin" die Koordination übernimmt. Agentische KI erfordere eine Vielzahl von "Koordinationsaufgaben" – genau da liege der Vorteil von Arm.

Cofsky merkt zudem an, dass Arm sich von einem reinen IP-Lizenzmodell zur eigenen Chipfertigung entwickelt, wobei Meta der erste Kunde ist. "Wie erfolgreich Arm am Ende dieses Jahrzehnts als Chiphersteller sein wird, bleibt ein entscheidender Faktor, den es zu beobachten gilt."

Software-Aktien: Nur 10% bis 20% der aktuellen Player überstehen den Zyklus

Bezüglich der jüngsten Erholung von Software-Aktien bleibt Cofsky vorsichtig. Er sieht das Software-Geschäft durch die Disruptionsgefahr der KI bedroht, da KI im Kern die Automatisierung von Arbeitskräften bedeutet.

Er verweist auf historische Muster: In jeder disruptiven langfristigen Entwicklung – etwa dem Wechsel des Einzelhandels von stationär zu Online-Plattformen wie Amazon – dauert es für den Markt in der Regel vier bis sechs Jahre, um Gewinner und Verlierer zu erkennen. Am Ende schaffen es nur 10% bis 20% der etablierten Unternehmen, sich erfolgreich zu transformieren.

Deshalb konzentriert sich der Fonds auf Unternehmen, die "äußerst schwer zu kopieren sind und KI als zusätzlichen Umsatztreiber einsetzen können", darunter Datadog, Snowflake sowie Anbieter von Theorie- und Designsoftware mit einzigartigen Datenbeständen wie Cadence und Guidewire. "Snowflake und Datadog haben bereits eine durch KI beschleunigte Umsatzsteigerung gesehen – das ist derzeit das positivste Anzeichen", sagt er, "aber wir müssen beobachten, ob dieser Trend anhält."

Antizyklische Positionierung: Die unterschätzte Logik bei DoorDash

Cofsky hebt zudem eine zurzeit etwas weniger beachtete Aktie hervor: die Lieferplattform DoorDash. Seiner Meinung nach konzentriert sich der Markt aktuell zu sehr auf den laufenden Investitionszyklus und die makroökonomisch bedingte Kaufzurückhaltung der Verbraucher – Faktoren, die überbewertet werden.

Aus seiner Sicht ist DoorDash ein von Gründern geführtes Unternehmen, das aktiv neue Geschäfte – etwa internationale Lieferungen von frischen Lebensmitteln – erschließt und sowohl von generativer KI als auch von physischer KI profitieren dürfte, was mittelfristig ein wertvoller Anlagegrund ist.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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