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870 Milliarden Dollar Einsatz auf europäische KI, Masayoshi Son: Diese Revolution ist 50-mal größer als das Internetzeitalter!

870 Milliarden Dollar Einsatz auf europäische KI, Masayoshi Son: Diese Revolution ist 50-mal größer als das Internetzeitalter!

华尔街见闻华尔街见闻2026/06/01 13:25
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Von:华尔街见闻

Der CEO der Softbank Group, Masayoshi Son, hat erneut mit einer beeindruckenden Geste sein festes Engagement für künstliche Intelligenz bekräftigt. Der japanische Technologiegigant kündigte an, 75 Milliarden Euro (etwa 87 Milliarden US-Dollar) in Frankreich in den Aufbau von AI-Infrastruktur zu investieren und behauptete, dass das aktuelle AI-Zeitalter 50 Mal größer sei als die Dotcom-Blase und zur größten technischen Revolution der Menschheitsgeschichte werde.

Laut einem Bericht von CNBC sagte Masayoshi Son am Montag in einem Interview in Paris: „Ich denke, dies ist zehn Mal größer als das Internet-Zeitalter, vielleicht sogar 50 Mal.“ Diese Aussage erfolgte einen Tag, nachdem Softbank die Frankreich-Investitionspläne bekanntgegeben hatte, die den Bau von insgesamt fünf Gigawatt AI-Rechenzentrumskapazität im Norden Frankreichs vorsehen – Softbanks bisher größte Investition in AI-Infrastruktur in Europa. Nach der Bekanntgabe stieg die an der Börse Tokio gelistete Softbank-Aktie am selben Tag um 14 %.

Masayoshi Son prognostizierte auch mögliche Marktschwankungen im AI-Bereich und sagte, dass kurzfristige Korrekturen unvermeidlich seien, diese jedoch die „beste Investitionsgelegenheit“ darstellten. Er enthüllte zudem, dass Softbank sich bei der Finanzierung des Projekts hauptsächlich auf Projektfinanzierung statt auf eigenes Kapital stützen werde und äußerte sich optimistisch bezüglich des geplanten IPOs von OpenAI.

Frankreich als Zentrum der europäischen AI-Strategie

Die Investitionspläne von Softbank in Frankreich sind enorm: Bis 2031 sollen im nördlichen französischen Verwaltungsbezirk Hauts-de-France AI-Rechenzentren mit einer Kapazität von 3,1 Gigawatt errichtet werden, darunter in Dunkerque, Bosquel und Bouchain. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 75 Milliarden Euro.

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Präsident Emmanuel Macron erklärte Masayoshi Son: „Dies ist eine riesige Investition. Wir haben in den USA ähnliche Projekte vorangetrieben und expandieren stetig weiter. Wir haben die Fähigkeit, Frankreich zum Zentrum Europas zu machen, und Europa braucht diese Arten von AI-Technologien.“

Als Partner wird Softbank mit dem französischen Ingenieursunternehmen Schneider Electric zusammenarbeiten, um in Dunkerque einen großflächigen industriellen Produktionsstandort zu errichten, der einen wichtigen Bestandteil der Gesamtstrategie darstellt.

Projektfinanzierung als Hauptinstrument, geringer Einsatz eigenen Kapitals

Obwohl das Investitionsvolumen beeindruckend ist, betonte Masayoshi Son, dass Softbank dafür keine großen Eigenmittel einsetzen müsse. Er erklärte, dass sich das Frankreich-Projekt hauptsächlich auf Projektfinanzierung stützen werde und verwies auf ein 10-Gigawatt-Projekt in Ohio als Beispiel – dort stehe bereits der Abschluss langfristiger Stromabnahmeverträge mit Kunden bevor.

„Unser Eigenkapitalbedarf ist sehr, sehr gering“, sagte Masayoshi Son. „Ich bin zuversichtlich, dass wir von unseren bestehenden Kunden große Bestellungen erhalten werden, und wir können diesen Schwung nach Frankreich übertragen.“

Diese Finanzierungsstrategie ermöglicht es Softbank, weitreichende Infrastrukturinvestitionen zu tätigen, ohne die eigene Bilanz substanziell zu belasten.

Lehren aus der Geschichte: Positiver Ausblick auf den langfristigen AI-Wert

Angesichts der externen Sorgen um eine AI-Blase verwies Masayoshi Son auf historische Parallelen. Er wies darauf hin, dass während des Wall-Street-Crashs von 1929 Auto- und Elektronikaktien starke Einbußen erlitten, aber im folgenden Jahrhundert kontinuierlich stiegen. „In der Geschichte gibt es immer Korrekturen“, sagte er. „Aber wenn man zurückblickt: Elektronik und Motorisierung stürzten 1929 ab, danach folgte jedoch eine jahrzehntelange Aufwärtsentwicklung ... Es kann also zu Korrekturen kommen, aber das ist für mich die beste Investitionschance.“

Auch die Dotcom-Blase bezeichnete er als „kleine Unebenheit“ in einer langfristigen Wachstumsstory und hob hervor, dass AI „die größte technologische Revolution und kognitive Entwicklung der Menschheit aller Zeiten“ sei – und dies sei erst der Anfang der Internet-Ära.

OpenAI macht über 20 Prozent der Portfoliogewichtung aus – Masayoshi Son sieht keine Klumpenrisiken

Auf Portfolioebene adressierte Masayoshi Son Bedenken hinsichtlich einer übermäßigen Fokussierung auf OpenAI bei Softbank. Er erklärte, dass OpenAI etwas mehr als 20 % des Nettovermögens von Softbank ausmache, während das britische Chipentwicklungsunternehmen Arm mit über 50 % die größte Einzelposition darstelle.

Softbank ist bereits eine Partnerschaft mit OpenAI eingegangen und beteiligt sich gemeinsam am Aufbau der AI-Infrastruktur des Stargate-Projekts in den USA. Masayoshi Son ist zuversichtlich, was die Zukunft von OpenAI angeht, und sagte, das Unternehmen werde „sehr erfolgreich sein“ – diese Aussage kommt angesichts der Berichte über ein bevorstehendes IPO von OpenAI.

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