Der Euro steht im Krieg vor größeren Herausforderungen als andere wichtige Währungen.
Der Euro steht vor enormen Herausforderungen angesichts globaler Risikoreduzierung
Die Europäische Zentralbank befindet sich in einer schwierigen Lage, da die weit verbreitete Risikoreduzierung an den globalen Märkten – verstärkt seit Beginn des Iran-Konflikts – sowohl dem Euro als auch der Zinslandschaft der Region erheblich zusetzt. Während Investoren zum US-Dollar als sicherem Hafen strömten und diesen deutlich stärkten, hat der Euro gegenüber allen anderen wichtigen Währungen den stärksten Wertverlust erfahren und ist doppelt so schnell gefallen wie das britische Pfund. Terminhändler, die zuvor keinerlei Veränderungen in der Geldpolitik für dieses Jahr erwarteten, preisen nun mögliche Zinserhöhungen bereits ab Juli ein. In diesem Umfeld müssen die Zentralbanker mit außergewöhnlicher Vorsicht agieren. Vor nicht allzu langer Zeit fiel der Euro sogar unter wichtige Schwellenwerte, was die Anfälligkeit der Währung deutlich macht.
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