Buterin erklärte, dass das Ethereum-Protokoll einfacher werden muss.
In diesem Tweet definiert Vitalik Buterin neu, was „vertrauenslos“ im Kontext der Blockchain bedeutet. Der Ethereum-Mitbegründer behauptet, dass Protokolle einfacher sein müssen.
Streben nach Einfachheit
Im Bereich der Kryptowährungen lautet das Motto: „Vertraue nicht, überprüfe.“ Du solltest Banken oder Regierungen nicht vertrauen; du solltest dem Code vertrauen.
Buterin weist jedoch auf einen Fehler in dieser Logik hin: Wenn der Code zu komplex ist, als dass eine einzelne Person ihn verstehen könnte, hast du ihn in Wirklichkeit nicht überprüft. Stattdessen bist du gezwungen, einer kleinen Gruppe von genialen Entwicklern oder Prüfern zu vertrauen, die behaupten, den Code zu verstehen.
Ethereum ist bereits so groß und komplex geworden, dass nur sehr wenige Menschen das gesamte Protokoll von Anfang bis Ende verstehen können.
Wenn das Lernen des Systems zu schwierig ist und das Wissen sich auf wenige Personen konzentriert, entsteht ein Zentralisierungsrisiko. Dies schafft eine Eliteklasse von Entwicklern, denen andere blind folgen müssen.
Buterin ist der Meinung, dass das Verständnis des Netzwerks sehr einfach sein muss, damit es wirklich dezentralisiert ist.
Wenn das Protokoll einfach und verständlich ist, können mehr Menschen den Code überprüfen, Fehler finden und Verbesserungsvorschläge machen.
Buterin befürwortet den Ansatz von tinygrad, einem Deep-Learning-Framework, das für seine strikte Begrenzung der Codezeilen bekannt ist. Die Philosophie dahinter: Begrenzung schafft Klarheit.
Er hofft, dass das Protokoll so schlank ist, dass eine fähige Person das gesamte mentale Modell auf einmal im Kopf behalten kann.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Besenttes „Rückkauf-Karte“ funktioniert nicht mehr: Werden die beiden japanischen Langläufer-Anleiheauktionen nächste Woche erneut zuschlagen?
Der US-Finanzminister Scott Besant versucht, die Renditen durch die Ausweitung von langfristigen Staatsanleihen-Rückkäufen zu senken. Diese Bemühungen stehen nun vor einer unerwarteten Herausforderung aus Japan: In der nächsten Woche werden in Japan nacheinander Auktionen für 10-jährige und 30-jährige Staatsanleihen stattfinden.

Steigende Renditen von Technologiebonds: Einer der Faktoren für das Scheitern der „Put-Option“ von Besant
US-Staatsanleihen und Technologieunternehmen führen einen „Kampf um Kapital“, der direkt den „Put-Optionen“ von Finanzminister Besant durchbricht. Nomura warnt davor, dass der sprunghafte Anstieg der Spreads von Technologiebonds sowohl den Aktien- als auch den Anleihemarkt beeinträchtigt und die Sorgen der Marktteilnehmer über die Rückständigkeit der US-Notenbank zunehmen. Die Handelsstrategie für diese Woche erfährt einen abrupten Wechsel: In der ersten Wochenhälfte steht die Veröffentlichung der Quartalsberichte der Tech-Giganten im Fokus, in der zweiten Wochenhälfte entscheidet das Duell der Zentralbanken zwischen Japan und den USA. Die Warnsignale für steigende globale Renditen halten weiterhin an!
Der CAPE-Quotient des US-Aktienmarktes nähert sich dem Internetblase-Höchststand – jetzt auf hohem Niveau einsteigen oder auf eine Korrektur warten? Historische Daten geben die Antwort.
Ein wichtiger Bewertungsindikator sendet ein Warnsignal aus.

Goldman Sachs erhöht die weltweiten Ausgaben für Halbleiterfabrik-Ausrüstung deutlich: Speicher und fortschrittliche Auftragsfertigung werden zum Haupttreiber
Der neueste Bericht von Goldman Sachs hebt die Prognosen für die weltweiten Ausgaben für Wafer-Fabrik-Ausrüstung in den Jahren 2026 bis 2028 deutlich an: auf 150 Milliarden, 218 Milliarden und 281 Milliarden US-Dollar. Das erwartete Wachstum übertrifft die bisherigen Einschätzungen bei weitem. Die Expansion des TSMC N2-Prozesses, Samsungs und SK Hynix’ Investitionen in HBM4 sowie SpaceX und Teslas Terafab-Projekt mit einer Zusage von 16,8 Milliarden US-Dollar sorgen gemeinsam für starke Impulse. Der Investitionszyklus der Halbleiterbranche dürfte somit bis 2028 anhalten.
