Die wöchentlich aktiven Nutzer von Ethereum nähern sich 2,4 Millionen, wichtige Unterstützungsniveaus werden allmählich klarer.
Die wöchentlich aktiven Adressen von Ethereum sind wieder auf ein historisch hohes Niveau gestiegen, was darauf hindeutet, dass die On-Chain-Beteiligung im gesamten Netzwerk zunimmt. Gleichzeitig weisen mehrere Analysten darauf hin, dass mit dem Fortschreiten des Dezembers die Niveaus auf den langfristigen und monatlichen Charts im Fokus stehen werden.
Wöchentlich aktive Ethereum-Adressen nähern sich dem Allzeithoch
Laut einem von Analyst Joseph Young auf X geteilten Diagramm von Token Terminal ist die Anzahl der wöchentlich aktiven Nutzer von Ethereum wieder auf ein Niveau nahe dem bisherigen Höchststand gestiegen. Das Diagramm zeigt, dass die wöchentlich aktiven Adressen von Ethereum etwa 2,4 Millionen betragen, was der höchsten Aktivität im langfristigen Trend nahekommt.
Diagramm der wöchentlich aktiven Ethereum-Nutzer. Datenquelle: Token Terminal, X
Token Terminal definiert wöchentlich aktive Nutzer als die Anzahl der eindeutigen Adressen, die innerhalb von sieben aufeinanderfolgenden Tagen mindestens eine Transaktion gesendet haben. Das Diagramm zeigt, dass dieser Indikator im Laufe der Zeit stetig gestiegen ist und die aktuellen Werte über dem Median der frühen Zyklusspitzen liegen.
Young führt das Wachstum der aktiven Adressen auf die Erweiterung der Anwendungsszenarien von Ethereum zurück, einschließlich Tokenisierung, Stablecoins und auf Datenschutz ausgerichteter Infrastruktur. Er fügte hinzu, dass laut dem im Diagramm gezeigten Aktivitätstrend die Kombination dieser Faktoren die Netzwerkbeteiligung vorantreibt.
Ethereum testet langfristige Trendlinie, Analysten erkennen wiederkehrende Struktur
Ethereum testet laut dem von Marktanalyst Merlijn The Trader geteilten Wochenchart erneut die langfristige Aufwärtstrendlinie, die seit 2016 die Preisentwicklung bestimmt. Das Diagramm hebt eine wiederkehrende Struktur hervor: Der Markt bildet einen Boden, testet dann erneut die Trendunterstützung und tritt anschließend in eine breitere Expansionsphase ein.
Wöchentlicher Ethereum-zu-US-Dollar-Preischart. Quelle: Kraken/X
Historische Daten zeigen, dass der Ethereum-Preis mehrfach auf diese aufsteigende Unterstützungszone zurückgefallen ist, bevor er sich zu einer stärkeren Aufwärtsbewegung erholte. Ähnliche Rücksetzer traten auch in früheren Zyklen auf, einschließlich der Zeit vor der Markterholung im Jahr 2020, als der Preis die Trendlinie vor dem Anstieg hielt.
Nach der aktuellen Wochenstruktur bewegt sich der Preis von Ethereum erneut in der Nähe derselben Unterstützungszone, wobei die vorherigen Retests auf der Trendlinie markiert sind. Analysten sagen, dass diese Struktur mit früheren Zyklen übereinstimmt und weisen darauf hin, dass die vorherigen Retests jeweils eine anhaltende Aufwärtsphase einleiteten. Sie fügen hinzu, dass die aktuelle Entwicklung das Verhalten aus der Frühphase der Geschichte widerspiegelt und keine kurzfristige Schwankung darstellt.
Analysten heben wichtige monatliche Schlusskurse für Ethereum hervor
Unterdessen erklärt der Krypto-Analyst Ali Charts, dass Ethereum bei einem Unterschreiten eines wichtigen Niveaus zum Monatsende Dezember mit weiteren Rückgängen rechnen muss. Diese Nachricht wurde vor etwa 16 Stunden im X-Forum veröffentlicht und enthält einen Monatskerzenchart.
Monatlicher Ethereum-Preischart. Quelle: Ali Charts, X
Ali Charts betont, dass 2.930 US-Dollar der Kurs ist, auf den beim monatlichen Schlusskurs geachtet werden sollte. Er schreibt, dass, wenn der Schlusskurs im Dezember unter diesem Niveau liegt, Ethereum auf 2.000 US-Dollar oder sogar auf 1.100 US-Dollar fallen könnte und betrachtet diese Niveaus als die nächsten wichtigen Bereiche im Chart.
Das Diagramm markiert außerdem 4.770 US-Dollar als ein höheres Referenzniveau in der Monatsstruktur, während das Kerzendiagramm zeigt, dass Ethereum nach einem starken Anstieg vom oberen Bereich zurückgefallen ist. Der Artikel erwähnt keine Katalysatoren, sondern konzentriert sich auf die Analyse der auf dem Chart markierten Schlusskurse und Unterstützungsniveaus.
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