Chainlink startet Echtzeit-Oracle auf MegaETH zur Förderung von DeFi
- Chainlink integriert Marktdaten in MegaETH
- Native Oracle verspricht Latenzzeiten im Sub-Millisekundenbereich
- Integration zielt auf die Weiterentwicklung der nächsten Generation von DeFi ab
Chainlink hat die Einführung seines ersten nativen Echtzeit-Orakels innerhalb von MegaETH angekündigt, einer für hohe Leistung konzipierten Ethereum Layer 2-Blockchain. Die neue Integration ermöglicht es Smart Contracts, Marktdaten in weniger als einer Millisekunde abzurufen, was einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung der DeFi-Infrastruktur darstellt.
Die Partnerschaft bringt Chainlink Data Streams direkt in den Kern von MegaETH und erlaubt es Smart Contracts, Preise „just-in-time“, also nur bei Bedarf, abzurufen. Diese Architektur reduziert Latenz und Update-Staus und bringt das On-Chain-Erlebnis näher an die Geschwindigkeit zentralisierter Börsen heran.
Laut MegaETH-Mitbegründer und CTO Lei Yang,
„Die Integration von Chainlink Data Streams auf Protokollebene verschafft Entwicklern Zugang zu effizienten, latenzarmen On-Chain-Marktdaten.“
Er merkte an, dass dieses Feature eine essenzielle Datenschicht für dezentrale Finanzanwendungen schafft, die sofortige Reaktionen erfordern, wie etwa Perpetual Markets und Hochfrequenz-Stablecoins.
Chainlink Data Streams wurde als grundlegendes Werkzeug für die Berechnung von Finanzierungsraten, Abrechnungen und Derivaten in Echtzeit identifiziert und wird zu einer Schlüsselkomponente für Chains, die eine Performance ähnlich wie traditionelle Börsen anstreben.
MegaETH präsentiert sich als ein leistungsstarkes L2-Netzwerk, das bis zu 100.000 Transaktionen pro Sekunde erreichen soll, und ist damit ein natürlicher Kandidat für Handelsanwendungen und Stablecoins, die ultraschnelle Ausführung und vollständige Blockchain-Komponierbarkeit erfordern.
Chainlink, das in Tokenisierungs- und DeFi-Projekten weit verbreitet ist, gibt an, dass sein Oracle-Netzwerk bereits zwischen 90 und 100 billions an Total Value Locked (TVL) schützt und Transaktionen im Wert von mehreren zehn Billionen verarbeitet hat. Darüber hinaus wurden über 18 Milliarden verifizierte Nachrichten über verschiedene Blockchain-Netzwerke hinweg ausgeliefert.
MegaETH erweitert sein Ökosystem rasant. Im September wurde USDm eingeführt, ein nativer Stablecoin, der auf Ethena basiert und dazu dient, Netzwerkgebühren zu subventionieren und „Echtzeitanwendungen“ zu unterstützen. In der Zwischenzeit hat das Euphoria-Projekt, eine auf MegaETH aufgebaute Derivateplattform, in Pre-Seed- und Seed-Runden 7,5 Millionen Dollar eingesammelt, was das Wachstum von Produkten signalisiert, die auf niedrige Latenz und direkte Integration mit Chainlink-Orakeln ausgerichtet sind.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen

Nach Samsung erhöht auch TSMC die Preise aller Fertigungsprozesse um 10–15 %?
Die explosionsartige Nachfrage nach KI führt dazu, dass die fortschrittlichen Produktionskapazitäten von TSMC vollständig ausgelastet sind; N2/N3 werden fast ausschließlich von Apple und Nvidia beansprucht. Nachdem Samsung im Juli als Erstes die Preise für Fertigungen im 4/5-Nanometer-Bereich um 10–15 % erhöht hat, plant TSMC nachzuziehen: N3 wurde bereits um 15 % angehoben, N2 und N5 werden spätestens Anfang 2027 um weitere 5–10 % steigen, und auch etablierte Verfahren wie N12/N16/N28 werden auf bis zu 10 % erhöht. Die starke Preissetzungsmacht führt dazu, dass die Wall Street ihre Gewinnerwartungen und Kursziele für das Unternehmen deutlich anhebt.
Jackson Hole zeigt erste Risse: Die USA verkaufen Euro und kaufen Yen ohne Vorankündigung, während die Europäische Zentralbank besorgt ist, dass das Dollar-Swap-Volumen „über Nacht verschwinden“ könnte.
Diese Krise offenbart, dass die transatlantischen Standards der Finanzkooperation am Rande des Zusammenbruchs stehen. Die unilateralen Finanzmaßnahmen der USA brechen mit Konventionen und lösen in Europa tiefgreifende Ängste aus: Die politische Einflussnahme der Trump-Regierung ignoriert die Interessen der Verbündeten und könnte sogar die Grundlagen der globalen Finanzstabilität „als Waffe“ einsetzen. Obwohl die US-Notenbank intensiv versucht, zu beruhigen, kann sie der Unberechenbarkeit der US-Regierung keinen ausreichenden Schutz bieten, wodurch das gegenseitige Vertrauen zwischen den USA und Europa massiv erschüttert wird.
