Uniswap Labs übernimmt Guidestar, um die AMM-Marktarchitektur zu verfeinern
Uniswap Labs hat das Guidestar-Team übernommen, eine Gruppe, die zwei Jahre lang unter dem Radar agierte. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Architektur automatisierter Market Maker weiterzuentwickeln und speziell Liquiditätslösungen für verschiedene Vermögenswerte von Stablecoins bis hin zu realen Vermögenswerten zu entwickeln.
- Uniswap Labs übernimmt Guidestar, ein Stealth-Team unter der Leitung von Alex Nezlobin, um die Forschung zu automatisierten Market Makern und Routing zu stärken.
- Die Übernahme baut auf der flexiblen Architektur von Uniswap v4 auf, um Liquidität für verschiedene Vermögenswerte zu optimieren, von Stablecoins bis zu realen Token.
- Die Forschung von Guidestar konzentriert sich darauf, AMMs an unterschiedliche Marktbedingungen und Blockchain-Umgebungen anzupassen.
Laut einer Pressemitteilung vom 6. Oktober hat Uniswap Labs Guidestar übernommen, ein Stealth-Team, das von Alex Nezlobin gegründet wurde und sich der Entwicklung neuer Technologien für automatisierte Market Maker und Routing verschrieben hat.
Die Übernahme ist als Talentakquise strukturiert, wobei das gesamte Guidestar-Team zu Uniswap Labs wechselt, um die Forschung zu fortschrittlichem Marktdesign und Ausführung zu beschleunigen. Bemerkenswert ist, dass dieser Schritt darauf abzielt, auf der neu gewonnenen Flexibilität des kürzlich gestarteten Uniswap v4-Protokolls aufzubauen.
Aufbau einer intelligenteren Marktinfrastruktur
Die Integration von Guidestar bedeutet mehr als nur eine Erweiterung des Teams. Laut der Ankündigung konzentrierte sich der Kern der Forschung von Guidestar darauf, spezialisierte Liquiditätspools zu entwickeln, die auf das unterschiedliche Verhalten verschiedener Anlageklassen zugeschnitten sind.
Ein Pool für Stablecoins beispielsweise erfordert minimale Slippage und ist auf eine enge Bindung angewiesen, während ein Pool für einen volatilen Long-Tail-Token für drastische Preisschwankungen ausgelegt sein muss. Der Auftrag von Guidestar bestand darin, AMMs so anzupassen, dass sie über dieses gesamte Spektrum hinweg optimal funktionieren – von Liquid Staking Tokens bis hin zu realen Vermögenswerten.
Durch die Integration von Guidestar bringt Uniswap praxisnahe Forschung zur Anpassungsfähigkeit von AMMs mit der modularen Grundlage des Protokolls zusammen, mit dem Ziel, seine Reichweite auf verschiedene Marktbedingungen und Blockchain-Transaktionsmodelle auszuweiten – von prioritätsbasierter Reihenfolge bis hin zu First-Come-First-Served-Architekturen.
Bemerkenswert ist, dass das erklärte Ziel von Uniswap darin besteht, seine Produkte zum zuverlässigsten Weg zu wettbewerbsfähiger Liquidität zu machen – ein Vorhaben, das von intelligenterem Order Routing abhängt. Die Ingenieurskunst von Guidestar wird darauf ausgerichtet, diese Ausführungsintelligenz zu verbessern und sicherzustellen, dass optimale Swap-Routen gefunden werden, egal ob ein Nutzer direkt on-chain handelt oder aggregierte Liquidität über Protokolle wie UniswapX nutzt.
Mit Blick auf die Zukunft sieht Uniswap Labs diese Übernahme als einen entscheidenden Beschleuniger für seine langfristige Mission, eine globale, dezentralisierte Börse für alle Formen tokenisierter Werte aufzubauen.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Die „Erleuchtung“ im Ausland: Didi hat endlich seinen „Durchbruchstag“ erlebt

Das 500-Milliarden-Finanzierungsprogramm von Nvidia für KI birgt versteckte Risiken, Trump-Berater warnen vor Überangebot an "dunklen GPUs"
Trumps Technologieberater David Sacks warnte in einem Podcast, dass das größte Risiko beim 500-Milliarden-Dollar-AI-Finanzierungsplan von Nvidia eine Überkapazität an Rechenleistung sei. Er verglich dies mit der „dunklen Glasfaser“-Krise nach der Internetblase – sollten GPUs in großem Umfang ungenutzt bleiben und die Preise zusammenbrechen, würde dies die gesamte Investitionskette der AI-Infrastruktur schwer treffen. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass politischer Widerstand beim Bau von Rechenzentren Überkapazitäten vielleicht verhindern könnte.
Nvidia plant, 3 Milliarden US-Dollar in SB Energy von Softbank zu investieren und setzt dabei auf das OpenAI-Datenzentrum-Projekt in Ohio.
Nvidia soll Berichten zufolge Gespräche führen, um bis zu 3 Milliarden US-Dollar in SB Energy, eine Tochtergesellschaft von SoftBank, zu investieren. Dies ist Teil einer unterstützenden Maßnahme für eine Kreditfazilität in Höhe von rund 100 Milliarden US-Dollar für das OpenAI-Datenzentrumprojekt in Ohio. Die Investition soll in zwei Schritten erfolgen: Bei Vertragsunterzeichnung werden 1,5 Milliarden US-Dollar investiert, weitere 1,5 Milliarden US-Dollar fließen bei dem Börsengang von SB Energy, der bereits nächsten Monat beginnen und mindestens 5 Milliarden US-Dollar einbringen soll.
Der „Aktienauswahl-Mythos“ an der Wall Street verblasst weiter: In den vergangenen zehn Jahren haben nur 13 % den Index übertroffen.
Laut den neuesten Daten von Morningstar haben in den zehn Jahren bis Ende Juni 2026 nur 13 % der aktiv verwalteten US-amerikanischen Large-Cap-Aktienfonds nach Abzug der Gebühren ihren Benchmark-Index übertroffen; selbst im vergangenen Jahr lag dieser Anteil nur bei 27 %. Gleichzeitig wird erwartet, dass die Nettozuflüsse in passive ETF in diesem Jahr erstmals die Marke von 1 Billion US-Dollar überschreiten, und das verwaltete Vermögen passiver Fonds ist inzwischen fast doppelt so groß wie das der aktiven Fonds.
