"Bitcoin erreicht seinen Höchststand vor der Zinssenkung der Fed", sagt Peter Schiff
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Der Bitcoin-Preis bewegt sich heute nahe bei 116.000 $, hat jedoch Schwierigkeiten, den Widerstand vor der FOMC-Sitzung der Fed am 17. September zu durchbrechen.
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Peter Schiff warnt, dass Bitcoin „sein Hoch erreicht hat“ und verweist auf Gold und Silber als sicherere Anlagen, während US-Aktien neue Rekordhöhen erreichen.
Der Bitcoin-Preis handelt nahe bei 116.000 $, hat jedoch Schwierigkeiten, weiter zu steigen, bevor die Federal Reserve am 17. September ihre FOMC-Sitzung abhält. Trotz eines Anstiegs von 4 % in der vergangenen Woche hat die Kryptowährung ihr Allzeithoch noch nicht überschritten. Diese Zurückhaltung hat Zweifel daran geweckt, ob die Dynamik nachlässt, während Händler auf Klarheit bezüglich Zinssenkungen warten.
Peter Schiff warnt, dass Bitcoin „sein Hoch erreicht hat“
Der Ökonom und langjährige Bitcoin-Kritiker Peter Schiff ist der Meinung, dass der Kryptowährung die Luft ausgeht.
„Bitcoin erreicht sein Hoch, gerade als die Fed sich auf Zinssenkungen vorbereitet“, sagte Schiff.
Er argumentierte, dass Zinssenkungen bei weiterhin hoher Inflation die wirtschaftlichen Risiken verschärfen könnten.
Schiff verglich auch die Entwicklung von Bitcoin mit traditionellen Anlageklassen:
- „Bitcoin liegt immer noch etwa 15 % unter seinem Höchststand von 2021, wenn man ihn gegen Gold bewertet“, merkte er an.
- „Sogar Aktienmärkte wie der SP 500 und der Nasdaq erreichen Rekordhöhen, während Bitcoin weiterhin auf Widerstand stößt.“
Seiner Meinung nach zeigt dies, dass Investoren Gold und Silber als sicherere Anlagen bevorzugen.
Warum Zinssenkungen der Fed für Unsicherheit am Markt sorgen
Es wird allgemein erwartet, dass die Fed am 17. September die Zinsen um mindestens 25 Basispunkte senkt. Analysten von Goldman Sachs prognostizieren sogar drei aufeinanderfolgende Senkungen bis Dezember. Während Zinssenkungen die Märkte oft stützen, warnen einige, dass sie kurzfristig bärisch wirken können.
Krypto-Experte Ted Pillows erklärte:
„Historisch gesehen hatten Aktien in den Monaten nach der ersten Zinssenkung Schwierigkeiten, da die Märkte den Schritt als Zeichen einer tieferen wirtschaftlichen Schwäche interpretieren.“
Diese Unsicherheit, so Pillows, könnte Bitcoin kurzfristig belasten.
Der Kryptomarkt könnte anders reagieren
Nicht alle teilen Schiffs bärische Sichtweise. Pillows fügte hinzu, dass sich Krypto anders verhalten könnte als Aktien:
„Digitale Vermögenswerte erreichen oft ihren Tiefpunkt vor traditionellen Aktien und könnten sich schneller erholen, sobald die geldpolitische Lockerung greift.“
Er wies auch darauf hin, dass Altcoins bereits Stärke zeigen, da der Altcoin Season Index weiter steigt. Dies deutet darauf hin, dass Kapital von Bitcoin in andere Krypto-Assets umgeschichtet wird.
Bitcoin an einem Scheideweg
Derzeit befindet sich Bitcoin auf einem kritischen Niveau. Schiff hebt die Stärke von Gold hervor, während andere die Widerstandsfähigkeit von Krypto sehen. Ob Bitcoin den Widerstand durchbricht oder Altcoins weiterhin führen, die kommenden Wochen rund um die Entscheidung der Fed könnten für den gesamten Markt entscheidend sein.
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