Caliber übernimmt eine Treasury-Strategie mit LINK und die Aktien steigen um 60%.
- Caliber übernimmt eine digitale Treasury-Strategie mit Fokus auf LINK
- Aktien des Unternehmens steigen nach Bekanntgabe der Strategie um 60%
- Plan beinhaltet Chainlink-Staking für langfristige Erträge
Der in Arizona ansässige Immobilien-Asset-Manager Caliber hat die Einführung einer Digital Asset Treasury (DAT)-Strategie bekannt gegeben, die sich speziell auf die Akkumulation des LINK-Tokens, dem nativen Token des Chainlink-Netzwerks, konzentriert. Die vom Vorstand des Unternehmens genehmigte Entscheidung markiert den Einstieg des an der Nasdaq gelisteten Unternehmens in die wachsende Bewegung der unternehmerischen Kryptowährungsallokation.
Laut offizieller Mitteilung beabsichtigt Caliber, LINK-Token sowohl für eine langfristige Wertsteigerung als auch zur Ertragsgenerierung durch Staking zu halten und dabei die Mechanismen des Chainlink-Netzwerks zu nutzen. Der Plan soll durch eine Kombination aus verfügbaren Barmitteln, einer bestehenden Kreditlinie (ELOC) und der Ausgabe von aktienbesicherten Wertpapieren finanziert werden.
Die Ankündigung löste eine starke Marktreaktion aus. Die an der Nasdaq unter dem Ticker CWD gehandelten Caliber-Aktien stiegen an einem einzigen Tag um mehr als 60% und erreichten $2,90. Laut Daten von Yahoo Finance erhöhte sich der Marktwert des Unternehmens dadurch auf etwa $6,8 Millionen.
Das Unternehmen betonte, dass die neue Treasury-Politik darauf abzielt, zusätzlichen Wert für die Aktionäre zu schaffen. „Der Vorstand ist der Ansicht, dass die Einführung der DAT-Strategie und -Politik den Aktionärswert steigern kann, während gleichzeitig die Bilanz des Unternehmens gestärkt und die Liquidität verbessert wird“, erklärte Caliber.
Das Interesse an DAT-Strategien wächst unter kleineren, an der Nasdaq gelisteten Unternehmen, die Kryptowährungen als Alternativen zur Wertsteigerung und zur Gewinnung von Investoren betrachten. In den letzten Wochen haben mehrere Unternehmen ähnliche Initiativen mit Altcoins angekündigt und damit den Trend zur Diversifizierung in digitale Vermögenswerte als Teil der Unternehmensreserven verstärkt.
Die Aufnahme von LINK als Treasury-Asset erfolgt vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung von Chainlink im Sektor. Das Netzwerk, das sich auf dezentrale Oracles spezialisiert hat, erlangte auch Anfang dieser Woche zusätzliche Aufmerksamkeit, nachdem Bitwise Asset Management einen vorläufigen Antrag bei der SEC zur Auflegung eines Chainlink ETF eingereicht hatte.
Mit diesem Schritt schließt sich Caliber der Gruppe von Unternehmen an, die digitale Vermögenswerte nicht nur als spekulative Investition, sondern als strukturellen Bestandteil ihrer Treasury-Politik betrachten und sich damit an die zunehmende Integration zwischen traditionellen Märkten und Blockchain anpassen.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Die „Erleuchtung“ im Ausland: Didi hat endlich seinen „Durchbruchstag“ erlebt

Das 500-Milliarden-Finanzierungsprogramm von Nvidia für KI birgt versteckte Risiken, Trump-Berater warnen vor Überangebot an "dunklen GPUs"
Trumps Technologieberater David Sacks warnte in einem Podcast, dass das größte Risiko beim 500-Milliarden-Dollar-AI-Finanzierungsplan von Nvidia eine Überkapazität an Rechenleistung sei. Er verglich dies mit der „dunklen Glasfaser“-Krise nach der Internetblase – sollten GPUs in großem Umfang ungenutzt bleiben und die Preise zusammenbrechen, würde dies die gesamte Investitionskette der AI-Infrastruktur schwer treffen. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass politischer Widerstand beim Bau von Rechenzentren Überkapazitäten vielleicht verhindern könnte.
Nvidia plant, 3 Milliarden US-Dollar in SB Energy von Softbank zu investieren und setzt dabei auf das OpenAI-Datenzentrum-Projekt in Ohio.
Nvidia soll Berichten zufolge Gespräche führen, um bis zu 3 Milliarden US-Dollar in SB Energy, eine Tochtergesellschaft von SoftBank, zu investieren. Dies ist Teil einer unterstützenden Maßnahme für eine Kreditfazilität in Höhe von rund 100 Milliarden US-Dollar für das OpenAI-Datenzentrumprojekt in Ohio. Die Investition soll in zwei Schritten erfolgen: Bei Vertragsunterzeichnung werden 1,5 Milliarden US-Dollar investiert, weitere 1,5 Milliarden US-Dollar fließen bei dem Börsengang von SB Energy, der bereits nächsten Monat beginnen und mindestens 5 Milliarden US-Dollar einbringen soll.
Der „Aktienauswahl-Mythos“ an der Wall Street verblasst weiter: In den vergangenen zehn Jahren haben nur 13 % den Index übertroffen.
Laut den neuesten Daten von Morningstar haben in den zehn Jahren bis Ende Juni 2026 nur 13 % der aktiv verwalteten US-amerikanischen Large-Cap-Aktienfonds nach Abzug der Gebühren ihren Benchmark-Index übertroffen; selbst im vergangenen Jahr lag dieser Anteil nur bei 27 %. Gleichzeitig wird erwartet, dass die Nettozuflüsse in passive ETF in diesem Jahr erstmals die Marke von 1 Billion US-Dollar überschreiten, und das verwaltete Vermögen passiver Fonds ist inzwischen fast doppelt so groß wie das der aktiven Fonds.
