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"Smart Money" kauft massiv US-Aktien! Bank of America-Kunden verzeichnen den sechsthöchsten Wochen-Netto-Kauf in der Geschichte – Technologiewerte erneut bevorzugt

"Smart Money" kauft massiv US-Aktien! Bank of America-Kunden verzeichnen den sechsthöchsten Wochen-Netto-Kauf in der Geschichte – Technologiewerte erneut bevorzugt

智通财经智通财经2026/09/09 16:16
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Die neuesten Kundengeldflussdaten der Bank of America zeigen, dass ihre Kunden in der vergangenen Woche zum zweiten Mal in Folge netto US-Aktien gekauft haben. Das Zuflussvolumen erreichte den höchsten Stand seit Mitte Juli und war der sechstgrößte wöchentliche Nettozufluss seit Beginn der wöchentlichen Datenerfassung durch die Bank im Jahr 2008.

Laut Informationen von Zhichong Finance APP zeigen die neuesten Kundenzuflussdaten der Bank of America, dass ihre Kunden in der vergangenen Woche bereits die zweite Woche in Folge netto US-Aktien gekauft haben. Das Zuflussvolumen erreichte das höchste Niveau seit Mitte Juli und wurde zum sechstgrößten wöchentlichen Nettokapitalzufluss, seit die Bank diese Daten im Jahr 2008 zu erfassen begann. Bemerkenswert ist, dass diese Kaufwelle hauptsächlich von institutionellen Investoren und Hedgefonds getrieben wurde, während Privatkunden bereits die sechste Woche in Folge Nettoverkäufer von US-Aktien sind. Gleichzeitig fließen die Gelder wieder verstärkt in Wachstumssektoren wie Technologie, was darauf hindeutet, dass die Risikobereitschaft großer professioneller Investoren wieder zunimmt.

Die Daten zeigen, dass Bank of America-Kunden in der vergangenen Woche etwa 3,9 Milliarden US-Dollar netto in Einzelaktien und rund 3,1 Milliarden US-Dollar netto in Aktien-ETFs investiert haben, was einem Gesamtzufluss von etwa 7 Milliarden US-Dollar entspricht. Im gleichen Zeitraum stieg der S&P 500-Index nur um 0,1 %, was bedeutet, dass der massive Kapitalzufluss nicht vor dem Hintergrund eines deutlichen Marktanstiegs erfolgte.

Bezogen auf die Investoren-Typen wurden institutionelle Kunden und Hedgefonds zur Hauptantriebskraft dieses Kapitalzuflusses. Im Gegensatz dazu ziehen sich Privatkunden weiterhin aus dem Markt zurück und sind nun schon die sechste Woche in Folge Nettoverkäufer von US-Aktien.

Auch zwischen Aktien unterschiedlicher Marktkapitalisierung gab es deutliche Unterschiede in den Kapitalflüssen: Kunden der Bank of America kauften hauptsächlich Large Caps und Mid Caps, während Small Caps weiter verkauft wurden. Dies zeigt, dass Investoren trotz einer erhöhten US-Aktienallokation weiterhin Unternehmen mit größerer Marktkapitalisierung, höherer Liquidität und relativ stabilen Fundamentaldaten bevorzugen.

Auf Sektorebene ist der Trend zurück zu wachstumsorientierten Vermögenswerten besonders ausgeprägt. In der vergangenen Woche haben Bank of America-Kunden in acht der elf wichtigsten US-Aktiensektoren netto Einzelaktien gekauft, wobei der Technologiesektor die zweite Woche in Folge Kapitalzuflüsse verzeichnete. Der gleitende Vier-Wochen-Durchschnitt der Kapitalzuflüsse in Technologiewerte ist seit Mitte Juli durchgehend positiv, was eine anhaltende Verbesserung der Mittelallokation in diesem Sektor signalisiert. Gleichzeitig verzeichnete der Sektor Kommunikationsdienste erstmals seit fünf Wochen wieder einen Nettozufluss. Im krassen Gegensatz dazu steht der Industriesektor: Bank of America-Kunden haben Industriewerte bereits die fünfte Woche in Folge netto verkauft, wobei der Kapitalabfluss in der vergangenen Woche unter allen Branchen den höchsten Wert erreichte.

Die Bank of America wies darauf hin, dass Industriewerte zuvor als überbewerteter und überlaufener Sektor galten. In der Vorwoche erreichte der gleitende Vier-Wochen-Durchschnitt der Abflüsse in diesem Sektor sogar ein Rekordhoch, was darauf hinweist, dass Anleger ihre zuvor hohen Positionen in Industriewerten abbauen. Konsumnahe Sektoren waren ein weiteres Segment mit bedeutenden Kapitalabflüssen, nachdem sich die zuvor positive Nettokaufrichtung umgekehrt hatte.

Auch der ETF-Markt sendet Signale für eine Umkehr zu einer wachstumsorientierten Anlagestrategie. In der vergangenen Woche erwarben die Kunden Value-, Growth- und Mischstil-ETFs, wobei Growth-ETFs erstmals seit fünf Wochen wieder einen Nettozufluss verzeichneten. Nach Marktkapitalisierung betrachtet, gab es Zuflüsse sowohl in Large-Cap-, Mid-Cap- als auch in breit aufgestellte ETFs, während Small-Cap-ETFs weiterhin verkauft wurden.

Bemerkenswert ist jedoch eine Diskrepanz innerhalb des Technologiesektors zwischen Einzelaktien und ETF-Markt: Während Kunden massenhaft Nettozukäufe bei Technologieeinzelaktien tätigten, verzeichneten Technologie-ETFs hingegen den größten Abfluss unter allen Sektor-ETFs. Gleichzeitig gab es bei elf Sektor-ETFs in sieben Fällen Nettokäufe durch Kunden, wobei Healthcare-ETFs den größten Zufluss verbuchten.

Insgesamt zeigen die neuesten Kundenzuflussdaten der Bank of America, dass im US-Aktienmarkt eine deutliche Kapitalumschichtung stattfindet. Einerseits kehren institutionelle Investoren und Hedgefonds in großem Stil zurück, was zu einem historisch hohen Gesamtzufluss führt; andererseits erfolgt das Kapital nicht in einer allgemeinen Risikojagd, sondern konzentriert sich auf Large Caps, Mid Caps und Wachstumssektoren wie Technologie, meidet weiterhin Small Caps und zieht sich aus zuvor überlaufenen Industriesektoren zurück.

Besonders auffällig ist, dass Privatkunden bereits die sechste Woche in Folge verkaufen, während Institutionelle und Hedgefonds aktiv kaufen, was auf eine fortschreitende Meinungsdivergenz der unterschiedlichen Investorentypen gegenüber dem aktuellen US-Aktienmarkt hindeutet.

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