Krypto-Mogul prognostiziert, dass der Goldpreis um das Zehnfache steigen könnte und warnt vor erheblichen Risiken einer Besteuerung für Minenbetriebe
Huizhou-Net am 21. August berichtet—— Am Donnerstag (20. August), Ortszeit, wagte der Vorsitzende der Electrum Group, Thomas Kaplan, in einem Interview eine kühne Prognose und sagte voraus, dass Gold auf 30.000 bis 50.000 US-Dollar pro Unze steigen könnte. Er verglich die aktuelle Goldpreisrücksetzung mit dem Börsencrash von 1987 und betrachtete sie als eine hervorragende Kaufgelegenheit im Bullenmarkt. Basierend auf seinen eigenen Investmenterfahrungen wies er auf geopolitische Risiken hin und warnte davor, dass florierende Gold- und Silberminen von der lokalen Regierung beschlagnahmt werden könnten. Zudem sprach er über die Finanzierung großer Goldminenprojekte und seine Sichtweise auf Investitionen in Silber.
Der Markt für Edelmetalle erlebt weiterhin starke Schwankungen und nachdem der Goldpreis mehrfach neue Höchststände erreicht hat, nehmen die Meinungsverschiedenheiten über die zukünftige Entwicklung zu.
Am Donnerstag äußerte sich Thomas Kaplan, ein bekannter Bergbau-Investor und Vorsitzender der Electrum Group, sehr offensiv zum Marktgeschehen und nannte ein deutlich höheres Ziel für den Goldpreis, als es im Markt Konsens ist. Neben seiner Preiserwartung wies er zudem auf häufig unterschätzte geopolitische Risiken hin und erinnerte Investoren daran, dass selbst bei korrekter makroökonomischer Einschätzung Bergbauvermögen dennoch der Gefahr von politischen Enteignungen ausgesetzt sein können. Er schlug Alarm für die derzeit brisanten Edelmetallinvestitionen.
Radikale Goldpreisprognose: Rücksetzung als Bullenmarktmoment wie 1987
In seiner Sichtweise ist die aktuelle Preisrücksetzung eine normale Korrektur im Bullenmarkt, die vergleichbar mit dem „Schwarzen Montag“ von 1987 ist. Damals fiel der Dow Jones Index in kurzer Zeit stark und wurde als zerstörerische Krise angesehen, doch aus der Langzeitperspektive ist dieser Absturz auf dem Chart kaum mehr erkennbar. Kaplan erklärt, dass der damalige Einbruch genau das seltene Kauffenster im großen Bullenmarkt war.
Rückblick auf die Investmentgeschichte: Warnung vor dem realen Risiko von Minenenteignung durch Regierungen
Bei einem Rückblick auf seine persönliche Investmentlaufbahn offenbarte Kaplan, dass er nach dem Verkauf seines Energieunternehmens im Jahr 2007 Gold und Silber als Kern seiner Familienvermögen etablierte. Er räumte ein, dass die damals überhitzte Marktsituation gewisse Ähnlichkeiten mit aktuellen Marktmerkmalen besitzt. Früher hatte er in mehreren asiatischen und afrikanischen Ländern großflächig Minenrechte erworben, doch später verlagerte er die Geschäftstätigkeit zunehmend nach Nordamerika.
Der Kern der Umstrukturierung lag nicht am Rohstoffvorkommen, sondern an geopolitischen Risiken. Kaplan erklärt:
Meinung zu Projektfinanzierung und Silberinvestment
Zum Donlin-Goldprojekt seiner Tochtergesellschaft Novagold in Alaska erklärte Kaplan, dass die Mine über üppige Reserven verfügt, jedoch eine Anfangsinvestition von 9,23 Milliarden US-Dollar erforderlich ist. Das Unternehmen treibt die Finanzierung parallel voran; japanische, koreanische und einige Nahost-Staatsfonds könnten beteiligt werden.
Für Anleger in Silber, die auf hohen Niveaus eingestiegen sind und nun im Minus stehen, weist Kaplan darauf hin, dass individuelle Vermögensverteilung keine allgemeine Referenz darstellt. Investoren können je nach Situation durch Nachkäufe den Durchschnittspreis senken, bereits etablierte Anleger sollten genügend Geduld mitbringen. Zukünftige Novagold-Aktionärsvoting, Machbarkeitsberichte der Mine und Entscheidungen zur Wiederaufnahme von Silberminen sind wichtige Events, die weiterhin beobachtet werden sollten.
Fazit
Zusammengefasst repräsentiert Kaplans extreme Goldpreisprognose eine Position der radikalen Bullen und spiegelt nicht den Marktkonsens wider. Im Gegensatz zu den auffälligen Preisprognosen ist das von ihm angesprochene Risiko von Minenenteignung ein Sachverhalt, der von durchschnittlichen Investoren eher verdrängt wird.
Edelmetall-Investments erfordern sowohl die Analyse makroökonomischer Faktoren wie Währung und Inflation als auch die Beachtung geopolitischer „Black Swan“-Risiken. Der mittel- bis langfristige Markttrend bleibt weiter von zahlreichen Signalen auf globaler makro- und industrieebene abhängig.
Tageschart des Spot-Gold, Quelle: EasyHuizhou
Ost-Zone (UTC+8) 21. August, 10:10 Uhr, Spot-Gold notiert bei 4520,25 USD/Unze
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