web3: Strategy lehnt die von MSCI vorgeschlagenen Regeln zum Ausschluss aus dem Index ab
Strategy hat offengelegt, dass die von MSCI vorgeschlagene Methode zur Einstufung als „nicht operative Unternehmen“ dazu führen könnte, dass das Unternehmen aus dem MSCI Global Equity Index entfernt wird. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass Indexanbieter Marktentwicklungen widerspiegeln sollten, statt festzulegen, welche Vermögenswerte börsennotierte Unternehmen halten dürfen.
Unternehmen fordert Neutralität der Indizes
Strategy erklärte auf der Plattform X, dass digitale Vermögenswerte an sich Vermögenswerte seien und Indexanbieter den Markt abbilden sollten, anstatt Unternehmen die Vermögensallokation vorzuschreiben. Das Unternehmen wies zudem darauf hin, dass der Vorschlag von MSCI nicht mit regulatorischer Richtung, Marktpraktiken und Kundenanforderungen übereinstimmt.
Nach Ansicht von Strategy sollte eine Bitcoin-Beteiligung kein Grund sein, ein Unternehmen unterschiedlich zu behandeln. Strategy betont, dass das Geschäft weder ein passives Halteinstrument noch ein Investmentfonds ist, sondern sich um ein weiterhin operierendes Softwareunternehmen handelt.
Bereits im vergangenen Jahr offiziell widersprochen
Strategy erklärte, dass das Unternehmen bereits im Dezember 2025 einen offiziellen Widerspruch gegen den damaligen MSCI-Vorschlag zu digitalen Vermögenswerten eingelegt hat. Damals lautete die Vorgabe, dass ein Unternehmen bei einem Anteil digitaler Vermögenswerte von 50% am Gesamtvermögen aus dem relevanten Index ausgeschlossen werden konnte.
- Das Unternehmen sieht sich selbst als operatives Unternehmen
- Softwaregeschäft und aktives Treasury bestehen fort
- Die 50%-Schwelle wird als zu willkürlich bezeichnet
Strategy ist der Meinung, dass der neue Vorschlag die Probleme des bisherigen Ansatzes wiederholt und faktisch weiterhin zusätzlichen Beschränkungen für Unternehmen mit Bitcoin-Reserven gleichkommt. Dies weiche zudem vom gebotenen Neutralitätsprinzip der Indexgestaltung ab.
Aktienkurs gibt mit Bitcoin nach
Am Markt sank der Kurs der Strategy-Aktie am Freitag um 4,3 %, während der Bitcoin im gleichen Zeitraum auf 62.600 US-Dollar zurückging. Sollte die neue Methode von MSCI umgesetzt werden, könnten Bitcoin-Treasury-Unternehmen wie Strategy mit Änderungen bei der Indexaufnahme konfrontiert werden.

Zusätzliche Information: Beim vorherigen Ansatz setzte MSCI die Grenze bei 50 % Anteil digitaler Vermögenswerte am Gesamtvermögen; zu diesem Zeitpunkt hatte Strategy bereits einen offiziellen Einspruch eingereicht.

Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Nvidia hat stillschweigend den Umfang der OpenAI-Rechenzentrumsbürgschaft von 250 Milliarden Dollar auf weniger als 120 Milliarden Dollar reduziert.
Nvidia und OpenAI stehen kurz davor, eine Vereinbarung zur Finanzierung eines Rechenzentrums in Ohio zu unterzeichnen. Allerdings wurde die finanzielle Bürgschaft von Nvidia von ursprünglich 250 Milliarden US-Dollar auf weniger als 120 Milliarden US-Dollar reduziert, was nur die erste Phase des Projekts mit etwa 5 GW Rechenleistung abdeckt. Diese Anpassung resultiert direkt aus der Sorge der Investoren über Nvidias Risikoposition – nachdem der ursprüngliche Bürgschaftsplan von 250 Milliarden US-Dollar bekannt wurde, fiel der Nvidia-Aktienkurs an nur einem Tag um 5 %. Die Vereinbarung könnte bereits am Wochenende unterzeichnet werden.

Die Ivy League setzt auf Weltraumwetten: Harvard hat einen SpaceX-Posten im Wert von 2.2 Milliarden US-Dollar offengelegt – die größte Einzelaktienposition.
Harvard University Investment Management Company hat offengelegt, dass sie SpaceX-Aktien im Wert von 2.2 Milliarden Dollar hält und damit die größte Einzelaktienposition ihres 4.3 Milliarden Dollar umfassenden US-Aktienportfolios darstellt. Dieses Investment stammt aus der frühen Beteiligung Harvards an SpaceX durch Risikokapitalfonds; nach dem Börsengang von SpaceX im Juni dieses Jahres hat sich der Wert deutlich gesteigert. Zur gleichen Zeit hat die University of California etwa 1 Milliarden Dollar in SpaceX investiert. Mehrere Universitätsstiftungsfonds haben in den letzten zehn Jahren intensiv auf private Tech-Assets gesetzt.
