Wie weit ist der Leverage in Südkorea gegangen: Vier wichtige Beobachtungsindikatoren
格隆汇, 21. Juli – Das Strategieteam von Xingzheng Strategy um Zhang Qiyao teilte mit, dass der aktuelle Abbau der Hebelfinanzierung am südkoreanischen Aktienmarkt aus vier Perspektiven beobachtet werden kann:1. Margin-Salden: Verglichen mit den größten Rückgängen der Margin-Salden in früheren Deleveraging-Phasen ist der aktuelle Bereinigungsprozess noch nicht zur Hälfte erreicht. Zum 16. Juli beliefen sich die Margin-Salden am koreanischen Aktienmarkt auf 33,36 Billionen KRW und machten 0,57 % der koreanischen Marktkapitalisierung aus. Der aktuelle Margin-Saldo ist seit seinem Höchststand um 13,6 % zurückgegangen – schneller als im Bärenmarkt 2018 und 2022, aber langsamer als während der Subprime-Krise 2008. Betrachtet man die früheren deutlicheren Rückgänge der Margin-Salden (30–70 %), hat der aktuelle Deleveraging-Prozess noch nicht einmal die Hälfte hinter sich gelassen.2. Sicherheitenbestände privater Broker: Rückgang auf das niedrigste Niveau seit Anfang Februar. Zum 16. Juli sind die Sicherheitenbestände privater Broker um 28,7 Billionen KRW auf 108,1 Billionen KRW gefallen und haben damit den niedrigsten Stand seit Anfang Februar erreicht, was auf eine deutlich gesunkene Risikotragfähigkeit der Privatanleger hindeutet.3. Forced Liquidations: In letzter Zeit deutlich vom vorherigen Höchststand zurückgegangen. Vom 13. bis zum 16. Juli lag das Volumen der Zwangsliquidationen in Korea bei etwa 10 bis 40 Milliarden KRW. Der Anteil an nicht hinterlegten Sicherheiten fiel unter 4 %, deutlich niedriger als der vorherige Höchstwert von 140 Milliarden KRW bzw. 10 %.4. Hebel-ETF-Volumen: Deutlich zurückgegangen, jedoch fast ausschließlich auf Nettowertverluste zurückzuführen, während die meisten ETF-Anteile gegen den Trend zulegen. Zum 16. Juli ist das verwaltete Vermögen (AUM) der zehn größten koreanischen Hebel-ETFs von 43 Milliarden USD auf 25 Milliarden USD gefallen. Der Anteil des Hebelexposures an der koreanischen Marktkapitalisierung sank von 2,1 % auf 1,6 %. Den Berechnungen zufolge sank der Anteil des von Marktmachern zu rebalancierenden Kapitals, das von Schwankungen der Aktienkurse um 5 % ausgelöst wird, am täglichen Durchschnittsvolumen der letzten vier Wochen von 17 % auf 11 %. Auffällig ist jedoch, dass der jüngste Rückgang des ETF-Volumens fast nur auf Wertverluste zurückzuführen ist; die meisten ETF-Anteile konnten gegen den Trend zulegen und verzeichneten in der Marktanpassungsphase Nettozuflüsse von knapp 6 Milliarden USD.Unter diesen vier Schlüsselindikatoren ist der Leverage-ETF das wichtigste Beobachtungskriterium, da sein AUM eng mit der Volatilität des koreanischen Aktienmarkts korreliert. Sollte das ETF-Volumen auf das Niveau vom Anfang April oder darunter fallen bzw. auf der Passivseite weiter abfließen, kann dies als Abschwächung des Hebeldrucks gedeutet werden.Zusammengefasst sind die derzeitigen positiven Signale am Kapitalmarkt:1) Das Volumen der Top 10 Leverage-ETFs ist vom Höchststand um fast 40 % gefallen, wodurch der von Gamma-Hedge ausgehende Einfluss auf die Kursschwankungen sinkt – insbesondere bei SK Hynix;2) Privatanleger haben ihre Anteile an koreanischen Samsung Leverage-ETFs an den ersten drei Tagen dieser Woche weiterhin zurückgegeben;3) Die Margin-Konten der südkoreanischen Privatanleger zeigen Anzeichen der Stabilisierung;4) Ausländisches Kapital ist von einseitigen Abflüssen zu phasenweisen Zuflüssen übergegangen. Daten von Goldman Sachs PB zeigen zudem, dass Hedgefonds zuletzt zurückkehrten. Historische Erfahrungen deuten darauf hin, dass die Rückkehr ausländischer Investoren oft einen Wendepunkt für einen Aufschwung am Markt markiert.
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