Waller befürwortet die Aufgabe des 2%-Inflationsziels und spricht sich für eine Bandbreite von 1,5% bis 2,5% aus
Am 14. Juli erklärte Fed-Gouverneur Waller, dass er es vorzieht, das Inflationsziel als eine Bandbreite statt des derzeitigen festen Zielwerts von 2 % festzulegen, da Letzterer bei der Bewertung der Politikwirkungen zu streng sei. Waller sagte, er persönlich bevorzuge ein Inflationsziel in einer Bandbreite von 1,5 % bis 2,5 %, weil es unrealistisch sei, von Zentralbanken zu verlangen, die Inflation exakt auf eine bestimmte Zahl zu steuern. Er wies darauf hin, dass die Beurteilung von Erfolg oder Misserfolg der Geldpolitik anhand eines einzelnen Zielpunkts manchmal zu hart ausfallen könne und die Einführung einer Zielbandbreite die tatsächlichen wirtschaftlichen Bedingungen besser widerspiegeln könnte.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Nvidia hat stillschweigend den Umfang der OpenAI-Rechenzentrumsbürgschaft von 250 Milliarden Dollar auf weniger als 120 Milliarden Dollar reduziert.
Nvidia und OpenAI stehen kurz davor, eine Vereinbarung zur Finanzierung eines Rechenzentrums in Ohio zu unterzeichnen. Allerdings wurde die finanzielle Bürgschaft von Nvidia von ursprünglich 250 Milliarden US-Dollar auf weniger als 120 Milliarden US-Dollar reduziert, was nur die erste Phase des Projekts mit etwa 5 GW Rechenleistung abdeckt. Diese Anpassung resultiert direkt aus der Sorge der Investoren über Nvidias Risikoposition – nachdem der ursprüngliche Bürgschaftsplan von 250 Milliarden US-Dollar bekannt wurde, fiel der Nvidia-Aktienkurs an nur einem Tag um 5 %. Die Vereinbarung könnte bereits am Wochenende unterzeichnet werden.

Die Ivy League setzt auf Weltraumwetten: Harvard hat einen SpaceX-Posten im Wert von 2.2 Milliarden US-Dollar offengelegt – die größte Einzelaktienposition.
Harvard University Investment Management Company hat offengelegt, dass sie SpaceX-Aktien im Wert von 2.2 Milliarden Dollar hält und damit die größte Einzelaktienposition ihres 4.3 Milliarden Dollar umfassenden US-Aktienportfolios darstellt. Dieses Investment stammt aus der frühen Beteiligung Harvards an SpaceX durch Risikokapitalfonds; nach dem Börsengang von SpaceX im Juni dieses Jahres hat sich der Wert deutlich gesteigert. Zur gleichen Zeit hat die University of California etwa 1 Milliarden Dollar in SpaceX investiert. Mehrere Universitätsstiftungsfonds haben in den letzten zehn Jahren intensiv auf private Tech-Assets gesetzt.
