Hot Topics im Voraus: US-CPI und Beige Book stehen bevor
Huifengweb 10. Juli berichtet—— Ein Ausblick auf die Datenhighlights der nächsten Woche (13.–17. Juli).
Nächste Woche (13.–17. Juli) steht die globale Finanzwelt vor einer Welle wichtiger Wirtschaftsdaten und Statements von Zentralbankern aus mehreren Ländern. Schlüsselindikatoren zu Inflation, Wachstum und Beschäftigung werden konzentriert veröffentlicht, ergänzt durch Updates zu Rohöl- und Rohstoff-Positionierungen. Mehrere Variablen könnten so für Volatilität auf den Märkten für Aktien, Rohstoffe und Währungen sorgen. Von Kernindikatoren der USA und China über Zentralbankpolitik bis zu Rohöl-Lagerberichten und aktualisierten Inflationserwartungen – jedes Signal kann die Markterwartungen neu ausrichten und birgt kurzfristige Risiken sowie strukturelle Chancen. Anleger sollten die zentralen Variablen frühzeitig analysieren und ihre Positionen entsprechend anpassen.
Update der Inflationserwartungen, Umsetzung der Rohstoffpositionen, Wochenbeginn setzt Richtung
Am Montag (13. Juli) veröffentlicht die New Yorker Fed die Inflationserwartungen für 1–3 Jahre. In Verbindung mit den aktuellen US-Staatsanleiherenditen kann so die Richtung der Realzinsen präzise eingeschätzt werden. Derzeit bewegen sich die Realzinsen weiterhin in einem Aufwärtstrend und beeinflussen die Bewertung von Aktien, Anleihen und Gold.
Gleichzeitig veröffentlicht OPEC ihren Monatsbericht zum Rohölmarkt und analysiert die weltweite Rohöl-Nachfrage und -Angebotslage. Parallel dazu werden die US-CFTC-Positionierungsdaten aktualisiert, sodass Händler die Kapitalströme in Gold, Öl, Agrarprodukten und anderen Rohstoffen direkt verfolgen und die Handelspräferenzen der Großanleger erkennen können.
Chinesischer Export als Vorläufer, US-Inflation als Highlight, Zentralbank-Anhörung sendet Signale
Dienstag (14. Juli)
Anschließend veröffentlicht die USA den wöchentlichen ADP-Beschäftigungsbericht,
Im Bereich der politischen Statements spricht Fed-Gouverneur Waller in der Nacht. Am Abend nimmt der Fed-Vorsitzende Powell
Wichtige Inland-Daten laufen zusammen, kanadische Zentralbankentscheidung steht an
Mittwoch (15. Juli): Im Rohölmarkt veröffentlichen die US-EIA und API nacheinander die Rohöl-Lagerdaten, was die kurzfristige Ölpreisentwicklung direkt beeinflusst.
China präsentiert
Die USA veröffentlichen die PPI-Wachstumsrate sowie den New Yorker Fed Manufacturing Index, die die Produktionsinflation und das Klima im US-Industriesektor messen.
Außerdem
US-“Schreckensdaten” im Fokus, Fed Beige Book analysiert den Markt
Am Donnerstag (16. Juli) stehen besonders die US-Konsum- und Beschäftigungsdaten im Mittelpunkt. Der US-Einzelhandelsumsatz im Juni wird stark beachtet,
Parallel dazu veröffentlicht die USA die wöchentlichen Erst- und Folgeanträge auf Arbeitslosengeld und gibt zusätzliche Hinweise zur Stärke des Arbeitsmarktes.
Auf der politischen Ebene
Eurozonen-Inflation endet die Woche, mehrere hochrangige Fed-Offizielle äußern sich
Freitag (17. Juli)
US-Seite:
Risiko-Hinweis: Daten und politische Variablen besonders im Fokus
Neben den zentralen Wirtschaftsdaten und Aussagen der Zentralbanken sollten Anleger weitere potenzielle Handelsrisiken beachten: Erstens, globale Inflationsdaten, die deutlich über oder unter den Erwartungen liegen, können die Erwartungen an die Federal Reserve und die EZB unmittelbar ändern und rasche Korrekturen bei Aktien, Anleihen und Rohstoffen auslösen.
Zweitens, die Reden von Zentralbankern verschiedener Länder können einen Richtungswechsel der Politik oder einen Wechsel zwischen Hawk- und Dove-Positionen beinhalten und sorgen so für starke kurzfristige Schwankungen bei Währungen und Aktien.
Viertens, größere Veränderungen in den Rohöl-Daten und globalen Rohstoffkapitalströmen können den Rohstoffmarkt und Energiebereiche erheblich beeinflussen.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Die Bullen an der Wall Street sind voller Zuversicht: Das Gewinnwachstum des S&P 500 erreicht den höchsten Stand seit 30 Jahren
Der Gewinn des S&P 500 ist im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 31 % gestiegen – das ist laut Bloomberg Intelligence das stärkste Wachstum seit 1992 außerhalb von Rezessions-Erholungsphasen und liegt deutlich über den erwarteten 23 %. KI-getriebene Gewinnmargen sind von 14 % auf fast 16 % gestiegen und die Bewertung ist von dem 26-fachen auf unter das 22-fache gefallen, was als "Reset" gilt. Das Gewinnwachstum hat sich inzwischen auch auf Small- und Mid-Cap-Werte sowie auf die Märkte in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum ausgebreitet.
Deutsche Bank: Zentralbank-Goldkäufe und ETF-Zuflüsse treiben Gold in explosive Wachstumsphase
Die Deutsche Bank ist der Ansicht, dass sich Gold derzeit weiterhin in der fünften „explosiven“ Aufwärtsphase befindet, die 2024 begonnen hat. Die Goldnachfrage der Zentralbanken hat in realen US-Dollar ein Allzeithoch erreicht, etwa die Hälfte dieser Nachfrage wurde jedoch nicht beim IWF gemeldet. Die weltweiten Zuflüsse in ETFs sind wieder positiv, mit besonders starker Nachfrage aus Asien. Die Bank setzt das Jahresendziel für den Goldpreis auf eine Spanne von 4.700 bis 5.100 US-Dollar je Unze, wobei der Haupttreiber die anhaltende Ausweitung der Staatsverschuldung der USA ist. Die aktuellen Futures-Positionen befinden sich weiterhin auf niedrigem Niveau, was bedeutet, dass das Aufwärtspotenzial noch nicht vollständig eingepreist ist.

Nvidia (NVDA.US) plant, drei Milliarden Dollar in SB Energy zu investieren: Vom Verkauf von Chips bis zur Sicherung der „Strom-Park-Rechenleistung“-Kette für OpenAI
Analysten weisen darauf hin, dass Nvidia durch Investitionen in den Entwickler von OpenAI-Rechenzentren frühzeitig in einen entscheidenden Abschnitt eingreifen könnte, der bestimmt, ob GPU-Bestellungen erfüllt werden können.

