Australiens Pensionsfonds UniSuper ignoriert Bedenken wegen der KI-Blase und plant, bei Kursrückgängen Technologiewerte zu kaufen
Golden Ten Data, 8. Juli – UniSuper, einer der größten Pensionsfonds Australiens, sucht derzeit nach Einstiegsmöglichkeiten in US-Technologieaktien bei Kurskorrekturen und ignoriert dabei Bedenken bezüglich hoher Bewertungen. Der Fonds setzt darauf, dass Künstliche Intelligenz das Gewinnwachstum in den kommenden Jahren antreiben wird. John Pearce, Chief Investment Officer von UniSuper, erklärte, dass der Fonds strukturell US-Technologieaktien übergewichtet hat, da diese sich im „Sweet Spot“ des KI-Ausgabenzyklus befinden; selbst bei einer 10-prozentigen Korrektur des Sektors würde weiter aufgestockt. Diese optimistische Haltung unterstreicht die zunehmend unterschiedlich bewertete Einschätzung der Investoren über die langfristigen Aussichten der größten US-Technologieunternehmen – die Technologieaktien sind jüngst von ihren im letzten Monat erreichten Rekordhochs zurückgekommen. Pearce sagte: „Alle reden von einer Blase, aber die Bewertungen spiegeln das nicht wider. Wir wissen, dass diese Unternehmen massiv in Investitionsausgaben investieren, aber sie verfügen über solide Fundamentaldaten und gute Wachstumsaussichten, daher gehen wir sehr gerne weiterhin long.“ UniSuper hat ein Volumen von 166 Milliarden AUD (rund 115 Milliarden US-Dollar) und hält seit Monaten eine Übergewichtung bei US-Technologieaktien. Internationale Aktien machen etwa 35% der Standard-Investitionsstrategie des Fonds aus; Nvidia, Microsoft und Apple sind die größten Positionen.
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