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Das „Erzählfallen“ der Preiserhöhungslogik

Das „Erzählfallen“ der Preiserhöhungslogik

思想钢印思想钢印2026/07/07 13:26
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Von:思想钢印
Wer sich mit dem Supply Chain Management auskennt, weiß wahrscheinlich vom "Bullwhip-Effekt". Im Lieferkettenmanagement führen kleine Schwankungen im unteren Bereich (Einzelhandel) durch die mehrfache Verstärkung der Informationen zu großen Schwankungen im oberen Bereich (Hersteller, Rohstofflieferanten). Das führt letztlich zu Überbeständen oder zu Engpässen im gesamten Supply-Chain-System. Zum Beispiel verursachen kleine Veränderungen im Jahresvergleich der Auslieferungen von Haushaltsgeräten – nach der Verstärkung durch "Großhändler, Exporteure, Hersteller" – große Schwankungen, und je weiter oben man in der Kette bei Zulieferern und Kupfer- oder Stahlunternehmen ist, desto heftiger sind diese Schwankungen.Warum gibt es den Bullwhip-Effekt in der Lieferkette? Der Grund erinnert an Shows wie "Copy ohne Abweichung": Informationen werden weitergegeben und verändern sich dabei. Viele Waren haben sehr viele Ebenen in ihrer Lieferkette. Beispielsweise: Der Anteil von Stahl, den Stahlwerke direkt an Endkunden verkaufen, ist begrenzt. Der Großteil wird an die verschiedenen Handelsvertreter im Vertriebsnetz verkauft, oft mit stark regionaler Ausprägung, sodass jeder Teilnehmer „Sicherheitsbestände“ halten muss. Dadurch summieren sich die gesamten Bestände der Branche oft auf ein Vielfaches des eigentlichen Endbedarfs.Warenanalysten gehen beim Berechnen der Angebots- und Nachfragebilanz häufig von der Annahme aus, dass „keine großen Veränderungen in Beständen der Lieferketten“ stattfinden. Doch die Gesamtbestände schwanken oft um ein Vielfaches stärker als die echte Nachfrageschwankung im unteren Bereich, was dazu führt, dass Preisanstiege übertrieben ausfallen und Preisrückgänge ebenso. Das sorgt auch für das typische Verhalten „steigende Preise kaufen, fallende Preise nicht kaufen“. Steigen die Preise, steigt der Wert der Bestände und die Händler haben ein größeres Interesse, Bestände zu horten, was die wahre Nachfrage verstärkt. Fallen die Preise, reduzieren die Vertriebskanäle ihre Bestände, und gegenüber den Herstellern kommt es zur „Nachfrage-Krise“, obwohl die Realität gar nicht so schlimm ist.Meta plant aktuell, Rechenleistung zu verkaufen, was eine globale Anpassung bei der AI-Branche ausgelöst hat. Ein Teil davon hängt ebenfalls mit dem Bullwhip-Effekt zusammen, obwohl die Hightech-Branche sich von traditionellen Industrien unterscheidet und die Auswirkungen auf die verschiedenen Branchenglieder jeweils variieren. Im kommenden Livestream morgen (Mittwoch) um 11:30 Uhr (UTC+8) sprechen wir darüber. Sie sind herzlich eingeladen, sich dafür anzumelden.
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