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Endlich ist die Serie von 9 aufeinanderfolgenden Kursverlusten vorbei! Oracle hat an 18 von 22 Handelstagen Verluste verzeichnet.

Endlich ist die Serie von 9 aufeinanderfolgenden Kursverlusten vorbei! Oracle hat an 18 von 22 Handelstagen Verluste verzeichnet.

华尔街见闻华尔街见闻2026/07/07 00:16
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Von:华尔街见闻

Die Aktie von Oracle hat nach der längsten Verlustserie seit 2021 endlich gestoppt, doch die Tiefe und Dauer dieses Abwärtstrends sorgt weiterhin für Aufsehen am Markt.

In der vergangenen Nacht schloss die Oracle-Aktie mit einem Plus von 2,49 % bei 143,76 US-Dollar und beendete damit die neuntägige Verlustserie – der größte Tagesgewinn seit dem 15. Juni. Im Tagesverlauf erreichte der Kurs zeitweise 145,62 US-Dollar, was einem Anstieg von 3,8 % gegenüber dem vorherigen Schlusskurs entspricht.

Endlich ist die Serie von 9 aufeinanderfolgenden Kursverlusten vorbei! Oracle hat an 18 von 22 Handelstagen Verluste verzeichnet. image 0

Dennoch kann diese Erholung die tiefer liegende Schwäche kaum überdecken. Seit dem Hoch bei 248,15 US-Dollar am 1. Juni 2026 verzeichnete Oracle in den vergangenen 22 Handelstagen an 18 Tagen Kursverluste, insgesamt verlor die Aktie 26,2 %.

Gleichzeitig erreichte die bullische Stimmung der Wall-Street-Analysten ein 20-Jahres-Hoch: Das durchschnittliche Kursziel liegt mehr als 80 % über dem aktuellen Kurs – ein klarer Kontrast.

Tiefe des Abwärtstrends: 56 % Abstand und ein „echter Kurssturz“

Die Intensität des aktuellen Rückgangs ist für Oracles jüngere Geschichte recht ungewöhnlich. Während der neun Tage dauernden Verlustserie fiel der Kurs insgesamt um 24 %, dies ist die längste Verlustperiode seit Dezember 2021. Zieht man einen größeren Zeitrahmen heran, dann ist die Aktie seit ihrem historischen Schlussrekord am 10. September 2025 bei 324,33 US-Dollar bereits um 56,2 % gefallen; im vergangenen Jahr summierte sich der Verlust auf 38,1 %.

Laut „Barron's“ fällt der Fokus des Marktes besonders auf den Gegensatz zwischen der Oracle-Aktie und dem übrigen Softwaresektor, der jüngst wieder anzieht. Der iShares Expanded Tech-Software-ETF konnte an fünf aufeinanderfolgenden Handelstagen bis letzten Donnerstag insgesamt mehr als 10 % zulegen, während Oracle im gleichen Zeitraum entgegen dem Trend fiel. Diese Divergenz verdeutlicht, dass die Belastungen bei Oracle nicht aus branchenspezifischen, sondern aus unternehmensspezifischen Faktoren resultieren.

Investitionsausgaben und Verschuldung gelten als die größten Risiken für Oracle und werden allgemein als Hauptgrund für die schwache Kursentwicklung gesehen.

Analysten sind der Meinung, dass Oracle auf externe Finanzierung angewiesen ist, um seine Investitionspläne zu verwirklichen, und stufen die „Finanzierungsprobleme“ als zentrales Risiko ein. Die kontinuierlich steigenden Ausgaben und die wachsende Verschuldung stehen derzeit im Mittelpunkt der Bedenken von Investoren.

Starke Analystenunterstützung: 84 % Kaufempfehlung, Kursziel mit 82 % Potenzial

Trotz des anhaltenden Kursdrucks ist das Vertrauen der Wall Street in Oracle so groß wie nie zuvor. Laut FactSet haben aktuell 84 % der Analysten eine Kaufempfehlung für Oracle ausgesprochen – ein Niveau, das in den vergangenen 20 Jahren nur im Mai 2011 einmal übertroffen wurde. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 254,84 US-Dollar, was gegenüber dem Schlusskurs am Donnerstag ein Potenzial von etwa 82 % impliziert.

Am optimistischsten zeigt sich Siti Panigrahi von Mizuho Securities mit einem Kursziel von 320 US-Dollar, Oracle gehört zu Mizuhos Top-Empfehlungen. Panigrahi schrieb in seinem Bericht am vergangenen Donnerstag: „Oracles End-to-End-AI-Tech-Stack, der von Datenbanken über Infrastruktur bis hin zu Anwendungsebenen reicht, macht das Unternehmen zu einem langfristigen Nutznießer des AI-Wachstums.“

Auch KeyBanc-Analysten hoben vergangenen Monat ihre Gewinnerwartungen für Oracle an, da sie „immer zuversichtlicher“ hinsichtlich eines moderaten Anstiegs der operativen Ausgaben sind, und bekräftigten ihre Übergewichten-Empfehlung sowie das Kursziel von 300 US-Dollar. Sie sehen zukünftige Kurschancen vor allem in dieser Entwicklung.

Vor dem Hintergrund des anhaltenden Aufrüstungswettlaufs bei der AI-Infrastruktur wird letztlich entscheidend sein, ob Oracle es schafft, Wachstumsversprechen und finanzielle Disziplin zu vereinbaren – dies dürfte der Schlüssel für eine Annäherung an die Kursziele der Analysten sein.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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