JPMorgan warnt: Die durch Risikoscheu und Zentralbank-Goldkäufe getriebene Hausse ist vorbei! Deutliche Senkung der Goldpreisprognose für dieses Jahr.
Der neueste Edelmetall-Report von JPMorgan stellt klar fest, dass die zuvor von Risikoaversion und aktiven Goldkäufen der Zentralbanken getriebene Hausse-Phase nun beendet ist. Da die Nachfrageimpulse durch Zentralbankkäufe, physische Nachfrage aus Asien sowie Käufe von Privatanlegern insgesamt nachlassen, bestimmen nun erneut die von Zinsen abhängigen Kapitalströme in Gold-ETFs den Verlauf des Goldpreises. Die negative Korrelation zwischen Gold und den realen US-Zinsen, die mehrere Jahre nicht im Fokus stand, ist nun stark zurückgekehrt. Das bedeutet, dass die Goldpreisentwicklung wieder eng mit den nächsten Schritten der Federal Reserve verknüpft ist.
Obwohl der kurzfristige Ausblick eher vorsichtig bleibt, hält das Institut an seiner langfristig optimistischen Einschätzung fest: Es erwartet, dass die genannten strukturellen Kräfte im Jahr 2027 wieder an Gewicht gewinnen und die Preise quartalsweise steigen lassen. Für das erste Quartal wird ein Goldpreis von 4.600 US-Dollar vorausgesagt, für das zweite Quartal 4.700 US-Dollar, für das dritte Quartal 4.800 US-Dollar und für das vierte Quartal 5.000 US-Dollar. Der durchschnittliche Jahrespreis dürfte 4.775 US-Dollar erreichen. Voraussetzung hierfür ist jedoch ein deutlich dovisherer Kurs der Federal Reserve.
Verantwortlicher Redakteur: Zhang Hengxing
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