Gold gerät durch die restriktive Haltung der Federal Reserve unter Druck und steuert auf den größten monatlichen Rückgang seit Ende 2008 zu.
Golden Ten Data meldete am 30. Juni, dass der Goldpreis gesunken ist und voraussichtlich den größten monatlichen Rückgang seit Oktober 2008 verzeichnen wird. Auf Quartalsbasis wird Gold zudem erstmals seit 2024 einen Quartalsverlust verzeichnen, und das Ausmaß dieses Verlusts ist das größte seit dem zweiten Quartal 2013. Obwohl die Lage im Nahen Osten weiterhin unsicher bleibt, konzentriert sich der Markt derzeit mehr darauf, wie weit die USA gehen werden, um die Inflation zu kontrollieren. Marex-Analyst Edward Meir erklärte, dass die derzeit hohe Inflation, die Erwartung hoher Zinssätze und der starke US-Dollar zusammen alle traditionellen Gründe für einen Anstieg des Goldpreises unterdrücken. Christopher Wong, Edelmetall-Stratege der Overseas Chinese Banking Corporation, bemerkte, dass Gold-Bullen mindestens eine positive Wendung sehen müssen – etwa sinkende reale Renditen, einen schwächeren US-Dollar oder deutlich nachlassende Erwartungen bezüglich der aggressiven Haltung der Federal Reserve. Bis dahin wird sich eine nachhaltige Erholung des Goldpreises voraussichtlich schwer tun und die Preise dürften weiterhin unter den bisherigen Hochs hin und her schwanken.
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