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Die Lage zwischen den USA und Iran schwankt, der Goldpreis fällt unter die 4000-Dollar-Marke. TD Securities: Diese Korrektur könnte eine Einstiegschance bieten.

Die Lage zwischen den USA und Iran schwankt, der Goldpreis fällt unter die 4000-Dollar-Marke. TD Securities: Diese Korrektur könnte eine Einstiegschance bieten.

新浪财经新浪财经2026/06/30 03:32
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Von:新浪财经

Die Lage zwischen den USA und Iran schwankt, der Goldpreis fällt unter die 4000-Dollar-Marke. TD Securities: Diese Korrektur könnte eine Einstiegschance bieten. image 0

Am 30. Juni kam es erneut zu Schwankungen in den US-iranischen Beziehungen: Das ursprünglich für heute in Doha geplante Treffen fand ohne die Teilnahme des Iran statt. Die Ölpreise stiegen zeitweise stark an, während der Goldpreis unter Druck geriet und zurückfiel. Sowohl Kassakurs als auch Terminpreis für Gold fielen unter die wichtige 4.000-Dollar-Marke. Stand 10:30 Uhr (UTC+8) verzeichnete der Huaxia Gold-ETF (518850) einen Rückgang um 2,43 %, der Huaxia Goldaktien-ETF (159562) fiel um 3,25 %.

Nachrichten zufolge betonte der Iran, dass derzeit die Umsetzung des Memorandums im Vordergrund stehe und dass in naher Zukunft keine Verhandlungen mit den USA stattfinden würden. Die erneut angespannte Lage zwischen den USA und dem Iran trieb die Ölpreise weiter nach oben und löste Inflationsängste aus, was die Markterwartungen für Zinserhöhungen der US-Notenbank verstärkte und zu fallenden Gold- und Silberpreisen führte.

TD Securities ist der Ansicht, dass Gold kurzfristig weiterhin dem Risiko weiterer Verluste ausgesetzt ist und sogar unter 3.900 Dollar fallen könnte. Diese Korrektur werde jedoch den langfristigen Bullenmarkt für Gold keineswegs beenden, sondern vielmehr eine wichtige Einstiegschance für Langfristinvestoren darstellen.

Futuren Energy Futures analysiert, dass der Vorsitzende der US-Notenbank, Walsh, darauf hinweist, dass die hohe Inflation durch Energie, Zölle und langfristigen Wohnungsbedarf getragen wird und es sich nicht um kurzfristige Störungen handelt. Die Preisstabilität habe oberste Priorität, wobei der Zinskurs jedoch nicht festgelegt sei. Langfristig könne künstliche Intelligenz die Produktivität steigern und nach 2027 zur Entspannung der Inflation führen, was die zentrale Voraussetzung für Zinssenkungen darstelle. Walshs Stellungnahme bedeutet, dass auch bei Entspannung des US-iranischen Konflikts kurzfristig eine hartnäckige Inflation bestehen bleiben könnte. Der Markt erwartet derzeit eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte im September durch die Fed, was die Preise für Edelmetalle und Metalle dämpfen dürfte. Ausblick: Mit der neuen, datenbasierten geldpolitischen Ausrichtung der Fed ist die Entwicklung der Inflation und der Arbeitsmarktdaten künftig besonders zu beachten. Sollte die Inflation nachlassen oder die Beschäftigungszahlen nachgeben, könnten die Erwartungen für eine Zinserhöhung ins Wanken geraten, was dem Goldpreis zu einer Stabilisierung und Erholung verhelfen dürfte. Kurzfristig ist jedoch von einer schwankenden, eher schwachen Goldpreisentwicklung auszugehen, mit einem kurzfristigen Schwerpunkt auf Short-Positionen. Im Wochenverlauf liegt der Fokus auf der Unterstützungslinie unterhalb von 860 sowie den in dieser Woche veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten außerhalb der Landwirtschaft.

Verantwortlicher Redakteur: Zhu Henan

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