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Irak übt Druck auf die OPEC aus, um höhere Förderquoten zu erhalten; die Finanzkrise und der Investitionszufluss könnten zu Konflikten innerhalb der Organisation führen.

Irak übt Druck auf die OPEC aus, um höhere Förderquoten zu erhalten; die Finanzkrise und der Investitionszufluss könnten zu Konflikten innerhalb der Organisation führen.

汇通财经汇通财经2026/06/30 00:56
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(1) Die durch den Iran-Krieg ausgelöste Wirtschaftskrise und eine neue Investitionswelle internationaler Ölkonzerne treiben den Irak dazu, sich aktiv um eine Erhöhung seines OPEC-Förderquoten-Kontingents zu bemühen. Als zweitgrößter Ölproduzent der OPEC hat der Irak durch den Einbruch der Öleinnahmen erhebliche Einbußen erlitten und erwog zeitweise sogar den Austritt aus der Organisation (obwohl der Premierminister dies dementierte). Im Mai lag die durchschnittliche Tagesproduktion bei 1,48 Millionen Barrel, deutlich unter dem Vorkriegsniveau von knapp 4,2 Millionen Barrel im Februar. Laut IEA beträgt die Produktionskapazität jedoch 4,9 Millionen Barrel pro Tag – mehr als 500.000 Barrel/Tag über dem Juli-Kontingent (4,378 Millionen Barrel/Tag) und hat bei aktuellem Preis einen Wert von rund 36 Millionen US-Dollar pro Tag.(2) Der Irak hat bereits eine Reihe milliardenschwerer Verträge mit BP (25 Milliarden US-Dollar zur Entwicklung des Kirkuk-Ölfeldes), TotalEnergies (10 Milliarden US-Dollar für das Basra-Projekt), ExxonMobil (Majnoon-Ölfeld) und Chevron unterzeichnet. Die Regierung plant, die tägliche Fördermenge in den kommenden Jahren auf 7 Millionen Barrel zu steigern – weit über dem aktuellen OPEC-Kontingent. Der neue Premierminister Zaidi hat den Wiederaufbau der Wirtschaft und die Anziehung von Auslandsinvestitionen zur Kernaufgabe erklärt und erhält dafür Unterstützung von Trump. Im Juli wird er die USA besuchen und hat amerikanischen Unternehmen höchste Priorität zugesagt.(3) Experten bezweifeln die Machbarkeit der gesteckten Produktionsziele: Engpässe bei der Export-Infrastruktur begrenzen weiterhin das Tempo bei der Inbetriebnahme neuer Förderkapazitäten. Regulatorische Unsicherheit, Sicherheitsrisiken, politische Instabilität und Verzögerungen bei der Projektdurchführung schrecken ausländische Investoren nach wie vor ab. Ein leitender Analyst von Energy Aspects erklärte: „Die Steigerung der Fördermenge auf 7 Millionen Barrel pro Tag stößt auf enorme Widerstände, das Ziel ist übermäßig optimistisch.“ Ein ehemaliger Manager der Basra Oil Company wies darauf hin, dass der Irak weiterhin darum kämpft, das abschreckende Image aus der Vergangenheit für ausländische Firmen abzulegen. Mit dem Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate und zunehmenden Differenzen unter den Golfstaaten könnte der Wunsch des Iraks nach einer höheren Förderquote die inneren Spannungen innerhalb der OPEC weiter verschärfen.
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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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