Ansem: Die pessimistische Stimmung hat ihren Höhepunkt erreicht, der jetzige Einstieg in Bitcoin bietet eine gute Handelsmöglichkeit
BlockBeats berichtete am 26. Juni, dass der Krypto-KOL Ansem in einem Beitrag die langfristige Investitionslogik von Bitcoin bekräftigte und erklärte, dass trotz einer zuvor pessimistischen Haltung das aktuelle Kursniveau eine gute Kaufgelegenheit darstelle.
Er betonte, dass die Kernerzählung von Bitcoin als härteste Währung unverändert bleibe – es kann nicht von Regierungen eingezogen werden, ermöglicht sofortige grenzüberschreitende Transfers und ist nicht von der langfristigen Abwertung des US-Dollars betroffen, was es zu einem idealen Mittel zur langfristigen Vermögensspeicherung macht. Zwischen 2024 und 2025 schnitt Gold vorübergehend besser ab als Bitcoin, was die „digitales Gold“-Narrative vor Herausforderungen stellte, doch sobald Preisdynamik zurückkehrt, könne das Marktvertrauen wiederhergestellt werden.
Auf Makroebene ist Ansem der Ansicht, dass mit der Wiedereröffnung der Straße von Hormus und nachlassendem Inflationsdruck die restriktive Haltung der Federal Reserve ihren Höhepunkt erreicht haben könnte. Dann hätten Walsh und die Federal Reserve Spielraum für Zinssenkungen statt weiterer Erhöhungen. Die starke US-Dollar-Performance und steigende Zinsen wirken sich bremsend auf Gold aus, doch wenn Gewinne aus KI-Aktien in Immobilien, Bargeld oder langfristige Wertaufbewahrungsmittel umgeschichtet werden, profitieren sowohl Gold als auch Bitcoin. Das Interesse institutioneller Investoren wie Paul Tudor Jones an Bitcoin besteht weiterhin.
Zuvor hatte Ansem eingeräumt, aufgrund des Positionsrisikos von Saylor (Gründer von Strategy) pessimistisch gegenüber Bitcoin eingestellt gewesen zu sein und angenommen, dass die 60.000-Dollar-Marke kaum zu halten sei. Nun reagiere er jedoch auf Signale eines Käufer-Einstiegs. Er merkt an, dass die aktuelle Kursentwicklung bereits das Worst-Case-Szenario eines durch Saylor erzwungenen Verkaufs eingepreist habe. Selbst wenn Saylor wirklich verkaufen müsste, würde dies frühestens in sechs Monaten geschehen.
Abschließend erklärte er, dass sich Bitcoin jetzt am Schnittpunkt einer langfristigen historischen Unterstützungszone und der, seiner Meinung nach, extremsten Marktpanik befindet. Ein Einstieg zu Beginn des dritten Quartals sei eine beachtenswerte Handelsmöglichkeit.
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