Der US-Dollar-Index erreicht ein neues Zwischenhoch, Gold bleibt weiterhin unter Druck und korrigiert.
Am 24. Juni stieg der US-Dollar-Index aufgrund einer verstärkten Flucht in sichere Anlagen weiter an und durchbrach während des Handels zeitweise die Marke von 101,45, was ein neues Jahreshoch bedeutete. Der Goldpreis blieb weiterhin unter Druck und setzte die Korrektur fort. Die COMEX-Gold-Futures wurden nahe 4100 US-Dollar gehandelt. Die Investmentbanken an der Wall Street senkten einhellig ihre Prognosen für den Goldpreis: Goldman Sachs reduzierte das Jahresendziel auf 4900 US-Dollar, während Deutsche Bank im Extremfall mit 3800 US-Dollar rechnet.
Bemerkenswert ist, dass der erfahrene Fondsmanager Jerry Prior meint, dass die jüngste Korrektur bei Gold eine hervorragende Einstiegsmöglichkeit darstellt. Die restriktiven Aussagen der Federal Reserve und der Rückgang der Risikoneigung führten zu fallenden Goldpreisen, doch der Markt habe die meisten negativen Nachrichten bereits eingepreist. Sobald das Ölangebot wiederhergestellt ist, werden die Zentralbanken weltweit ihre Goldbestände erhöhen. Die Entdollarisierung sei die wichtigste Grundlage für einen langanhaltenden Bullenmarkt beim Gold. Kurzfristige Zinssätze könnten für Schwankungen sorgen, doch der aktuelle Rückgang sei lediglich eine Korrektur innerhalb eines längeren Bullenmarkts; zum Jahresende dürfte der Goldpreis auf 4.500 US-Dollar pro Unze steigen.
Die Analyse von Shenwan Hongyuan Futures weist darauf hin, dass aufgrund der restriktiven Signale bei der US-Notenbanksitzung im Juni die Zinserwartungen am Markt gestiegen sind und Edelmetalle erneut unter Druck geraten. Da jedoch die Ölpreise bereits stark gefallen sind und das Inflationsrisiko gesunken ist, während sich die Erholung des US-Arbeitsmarktes noch nicht gefestigt hat, ist eine Zinserhöhung in diesem Jahr nicht zwingend notwendig, und der Druck durch das Hochzinsumfeld dürfte schrittweise nachlassen. Mittelfristig und langfristig betrachtet gibt es für Edelmetallpreise eine nachhaltige Aufwärtsbasis: Die geopolitischen Risiken steigen weltweit, die Neuordnung der politischen und wirtschaftlichen Ordnung hält an und gleichzeitig verschärft sich der finanzielle Druck in den USA. Die Entdollarisierung wird weiter voran schreiten und der Trend, dass die Zentralbanken weltweit ihre Goldreserven aufstocken, setzt sich fort.
Verantwortlicher Redakteur: Zhu He Nan
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Baidu und Google setzen gemeinsam auf Wachstumspotenzial im Bereich AI-Suche|Juchao

Vorbereitung auf eine gemeinsame Intervention? Währungsbeamte aus Südkorea und Japan treffen sich, um eine verstärkte bilaterale Zusammenarbeit zu besprechen
Die ranghöchsten Devisenbeamten Südkoreas und Japans haben sich am Freitag in Tokio getroffen, um Möglichkeiten zur Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit zu erörtern.

Hohe Temperaturen und reduzierte Werbeaktionen schwächen die Kaufbereitschaft! Die britischen Einzelhandelsumsätze sind im Juli wieder gesunken – Wirtschaftliche Unsicherheiten und eine wieder anziehende Inflation verschärfen das Dilemma der Bank of England.
Aufgrund der heißen Wetterbedingungen und weniger Rabattaktionen hat die Kaufbereitschaft der Verbraucher nachgelassen. Die Einzelhandelsumsätze in Großbritannien sind erstmals seit April zurückgegangen und haben damit den jüngsten Aufschwung bei den Konsumausgaben beendet.

Nvidia (NVDA.US) verhandelt über den Kauf des südkoreanischen „K-Nvidia-Plan-Hauptakteurs“ Rebellions – Jensen Huangs AI-Chip-Imperium setzt seine Expansion fort
Nvidia befindet sich in Gesprächen mit dem Chip-Startup Rebellions über eine potenzielle Zusammenarbeit.

