Opendoor wird seine Geschäfte in Indien einstellen und etwa 250 Mitarbeiter entlassen.
Gelonghui, 24. Juni — Über Jahre hinweg war die übliche Strategie im Silicon Valley, angesichts steigender Kosten immer mehr Geschäftsbereiche ins Ausland auszulagern. Nun wird dieses etablierte Modell grundlegend umgestürzt. Die Online-Immobilienhandelsplattform Opendoor Technologies verkleinert trotz zunehmender technischer Ambitionen ihr globales Geschäftsfeld. In der vergangenen Woche kündigte Opendoor an, das Indien-Geschäft zu schließen und beinahe 250 Mitarbeiter zu entlassen. Noch vor weniger als zwei Jahren betrachtete das Unternehmen Indien als zentrales Drehkreuz für Engineering und Betrieb. Derzeit erlebt Opendoor eine Neuausrichtung unter Leitung des CEO Kaz Nejatian. Nejatian wechselte im vergangenen Jahr von Shopify zu Opendoor und entwickelte eine Strategie, das Unternehmen mit Fokus auf Software und Automatisierung neu zu gestalten. Er erklärte, dass Opendoor sich zu einem Software- und KI-Unternehmen transformiere.
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