Tagesbericht Gold von Everbright Futures am 24. Juni: „Schwarzer Dienstag“ naht – Kann Gold standhalten?
Während der Nacht schwankten die Edelmetall-Spotpreise in London und verloren an Stärke; die COMEX Gold-Futures für Juni fielen um 1,24 %, während die SHFE-Goldpreise um 1,44 % sanken. Nach der restriktiven Haltung der Federal Reserve bestehen weiterhin Erwartungen einer Zinserhöhung und einer Liquiditätsverknappung. Infolgedessen erlebten die globalen Finanzmärkte, angeführt vom südkoreanischen Aktienmarkt, starke Turbulenzen. Unter zunehmender Risikoscheu blieben der US-Dollar und US-Staatsanleihen stabil, während andere Anlagen, darunter auch Edelmetalle, größtenteils unter Druck gerieten. Beim Gold bleibt ein bodennahes Seitwärtsverhalten wahrscheinlich; dabei wird die Zeit genutzt, um dem Markt Raum zu geben und hohe Erwartungen zu reduzieren.
Aus makroökonomischer Sicht stieg der vorläufige zusammengesetzte PMI der USA im Juni auf 52,2 und übertraf damit sowohl den vorherigen Wert von 51,5 als auch die erwarteten 52,1, was den höchsten Stand seit fünf Monaten darstellt. Sowohl der vorläufige PMI des verarbeitenden Gewerbes als auch der des Dienstleistungssektors lagen im Juni über den Erwartungen sowie den vorherigen Werten. Dies zeigt, dass die US-Wirtschaftsaktivität weiterhin wächst. In geopolitischer Hinsicht erklärte Trump, dass der Persische Golf durch ein Entgegenkommen des Iran für die Schifffahrt geöffnet bleibe und dass der Iran der „höchsten Stufe“ von Kontrollen zugestimmt habe – ein Zeichen dafür, dass sich die Lage im Nahen Osten weiterhin entspannt. Die Entwicklung der Schiffbarkeit der Straße von Hormus bleibt ein Thema, das weiterhin verfolgt werden sollte.
Autorin: Li Qi
Berufsqualifikation: F3046227
Anlageberatungsqualifikation: Z0016145
Redakteur: Zhu Henan
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Die Besense-Rückkäufe können die Marktbedenken nicht ausräumen, die 30-jährigen US-Staatsanleihen bleiben stabil bei 5,24 %, der Dollar schwächelt, Gold steigt, Öl fällt
Die Dow-Futures steigen um 0,16 %, die S&P 500-Futures um 0,2 % und die Nasdaq 100-Futures um 0,4 %. Die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihen bleibt auf dem hohen Niveau von 5,24 %, während die 10-jährige Rendite bei 4,70 % stabil ist. Der Spot-Goldpreis steigt im Tagesverlauf um 1,0 % und liegt bei 4.562 US-Dollar pro Unze. Der Fokus des Marktes richtet sich nun auf den Quartalsbericht von Nvidia, der nächste Woche veröffentlicht wird, sowie auf das jährliche Zentralbankertreffen in Jackson Hole.
Nvidia plant eine Beteiligung am KI-Datenanbieter Mercor, dessen Bewertung 20 Milliarden US-Dollar erreicht.
Nvidia hat Mercor-Daten für das Training des offenen Modells Nemotron verwendet und im letzten Quartal Dienstleistungen im Wert von mehreren zehn Millionen US-Dollar bezahlt. Diese Investition signalisiert, dass Nvidia seine Strategie von reinen Chip-Kunden auf die vorgelagerte Datenauslieferungskette ausweitet. Mercor erwartet in diesem Jahr einen Bruttoumsatz von 2 Milliarden US-Dollar. Nach dieser Finanzierungsrunde wird Mercor Scale übertreffen und das am höchsten bewertete Einhorn im Bereich der Datenannotation werden.
Das größte Rätsel nach dem Führungswechsel bei Apple im September: Wird Apple viel Geld in den Kauf eines großen KI-Unternehmens investieren?
Im September gibt es bei Apple einen Führungswechsel: Ternus übernimmt von Cook. Angesichts der drohenden Rückständigkeit im Bereich KI steht der neue Chef vor der Herausforderung, die konservativen Strukturen zu durchbrechen und dieses „Profitmaschine“-Unternehmen von wachstumsgetriebener auf KI-Innovation umzustellen. Da sich die Finanzstrategie selten geändert hat, vermutet die Wall Street, dass Apple eine beispiellose KI-Großübernahme plant – der Großangriff der Tech-Giganten steht unmittelbar bevor.

