CMB International: Der Einfluss von Investitionen in künstliche Intelligenz auf die Gewinne führender Technologieunternehmen ist beherrschbar, optimistisch hinsichtlich Microsoft, Google, Amazon und anderer.
Am 22. Juni veröffentlichte CMB International einen Bericht, in dem nach Überprüfung der Ergebnisse führender internationaler TMT-Unternehmen für das erste Quartal festgestellt wurde, dass die Umsatz- und Gewinnerwartungen für führende Tech-Unternehmen im Geschäftsjahr 2026, angetrieben durch die starke Nachfrage nach KI-Rechenleistung und die fortlaufende Integration von KI in Kernbereiche, weiter nach oben korrigiert wurden. Gleichzeitig haben jedoch mehrere Unternehmen ihre Investitionsprognosen erhöht, was kurzfristig zu einem Druck auf den freien Cashflow führt. Aus mittel- bis langfristiger Sicht ist das Institut der Meinung, dass der Einfluss von KI-Investitionen auf die Gewinne der führenden Tech-Unternehmen beherrschbar bleibt und das operative Gewinnwachstum insgesamt in den Geschäftsjahren 2027/2028 voraussichtlich über 20 % liegen wird. Obwohl das Verhältnis des freien Cashflows durch Investitionen kurzfristig unter Druck gerät, wird erwartet, dass ab dem Geschäftsjahr 2028 ein Wendepunkt erreicht wird und der Trend nach oben zeigt. Das Institut stellte fest, dass der Softwaresektor insgesamt eine Erholung der Bewertungen verzeichnet hat und die Gewinnerwartungen deutlich nach oben revidiert wurden; dennoch bleibt die Entwicklung innerhalb des Sektors vergleichsweise unterschiedlich. Der Bereich Unternehmensanwendungssoftware zeigte eine stabile Entwicklung, während der Bereich Infrastruktursoftware stärker von den KI-Trends profitieren konnte. Für die Zukunft ist das Institut der Ansicht, dass entscheidende Faktoren für Fundamentaldaten und Aktienkurse sein werden, ob die Unternehmen in der Investitionswelle um KI ausreichend hohe Renditen und ROIC erzielen können, um dadurch stabile kurzfristige Ergebnisse und nachhaltiges Gewinnwachstum im mittleren bis langen Zeitraum zu unterstützen. Auf Basis der aktuellen Fundamentaldaten und Bewertungen empfiehlt das Institut Microsoft, Google, Amazon, Palo Alto Networks und Meta.
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