JPMorgan Chase: KI-Investitionen steigen auf 5,5 Billionen Dollar, Broadcom erwartet über 150 Milliarden Dollar KI-Umsatz bis 2027
BlockBeats News, 21. Juni – JPMorgan Chase hat kürzlich einen Forschungsbericht veröffentlicht, in dem die Prognose für die gesamten KI-Investitionsausgaben bis 2030 von 51 Billionen US-Dollar auf 55 Billionen US-Dollar angehoben wurde. Die damit verbundene Fremdfinanzierung steigt auf 41 Billionen US-Dollar. Der Bericht hebt hervor, dass die steigende Nachfrage nach KI und der anhaltende Mangel an Rechenleistung gemeinsam die Beschleunigung dieser Ausgabenrunde vorantreiben. Das monatliche KI-Token-Verarbeitungsvolumen von Google erreicht 3,2 Billionen Vorgänge. Gleichzeitig haben Unternehmen wie Microsoft und Uber ihre jährlichen KI-Budgets innerhalb weniger Monate ausgeschöpft.
Bezüglich der Cloud-Anbieter im großen Maßstab wird erwartet, dass die vier großen US-amerikanischen Supercomputing-Giganten (Google, Amazon, Microsoft, Meta) im Jahr 2026 gemeinsam eine Investitionsrichtlinie von etwa 700 bis 725 Milliarden US-Dollar haben werden, was einem Anstieg von rund 75 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Für 2027 wird erwartet, dass diese Zahl 1,1 Billionen US-Dollar überschreitet. JPMorgan Chase prognostiziert, dass ihr kombinierter operativer Cashflow im Jahr 2027 die Marke von 900 Milliarden US-Dollar übersteigen wird, aber dennoch nicht ausreicht, um den enormen Ausgabenplan zu decken, sodass Fremd- und Eigenkapitalfinanzierungen zur Norm werden.
Im Hinblick auf Chip-Profiteure prognostiziert JPMorgan Chase, dass Broadcom bis 2027 über 150 Milliarden US-Dollar an KI-bezogenen Umsätzen (einschließlich ASIC/XPU und KI-Netzwerke) erzielen wird. Das Management hat offengelegt, dass der Auftragsbestand für 2027 100 Milliarden US-Dollar übersteigt, was die von der Bank für 2026 erwarteten ca. 60 Milliarden US-Dollar deutlich übertrifft und als konservative Schätzung gilt. Die gemeinsam mit Apollo und Blackstone gegründete KI-Chip-Finanzierungsplattform von Broadcom (AI XPV) wird im Bericht ebenfalls als wegweisende strukturelle Innovation im GPU-Finanzierungsbereich betrachtet.
Bezüglich der Finanzierungsstruktur haben die fünf führenden Supercomputing-Unternehmen seit Jahresbeginn etwa 240 Milliarden US-Dollar an externer Finanzierung aufgenommen, wobei der Markt für hochklassige Anleihen weiterhin der Hauptkanal ist. Es wird geschätzt, dass die Emission von KI-bezogenen hochklassigen Anleihen in den nächsten fünf Jahren 2,1 Billionen US-Dollar erreichen wird.
Im Bereich Energie hat JPMorgan Chase seine Wachstumsprognose für die Kapazität von Rechenzentren von 122 GW auf 138 GW angehoben. Strom bleibt jedoch der entscheidende Engpass, woraufhin Supercomputing-Hersteller aktiv nach alternativen Lösungen wie selbstgebauten Energiequellen suchen.
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