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Web3: Diskussionen über die Sicherheit privater Schlüssel erneut entfacht durch Satoshis Bitcoin-Wallet im Wert von 70 Milliarden US-Dollar

Web3: Diskussionen über die Sicherheit privater Schlüssel erneut entfacht durch Satoshis Bitcoin-Wallet im Wert von 70 Milliarden US-Dollar

币界网币界网2026/08/18 13:00
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Die Diskussion über die Bitcoin-Bestände von Satoshi Nakamoto ist in letzter Zeit wieder aufgeflammt. In sozialen Netzwerken kursiert die These, dass man diese etwa 70 Milliarden US-Dollar wertvollen Bitcoins erhalten könnte, wenn man zufällig den privaten Schlüssel oder die Mnemonics errät. Technikexperten stellten jedoch klar, dass diese Behauptung die grundlegenden Fakten des Bitcoin-Schlüsselsystems ignoriert und praktisch keine Umsetzbarkeit besitzt.

Bestandsgröße erneut im Fokus

Die Onchain-Datenplattform Arkham Intelligence schätzt, dass die mit Satoshi Nakamoto verbundenen Adressen aktuell insgesamt etwa 1,096 Millionen BTC halten. Bei dem im Artikel erwähnten Preis von 64.245 US-Dollar entspricht dies einem Marktwert von etwa 70,43 Milliarden US-Dollar. Diese Bestände werden seit langem als einer der meistbeachteten ruhenden Positionen im Bitcoin-Markt angesehen.

Der Kern der aktuellen Debatte liegt jedoch nicht in der Größe des Bestands selbst, sondern in der Frage, ob diese Vermögenswerte durch Brute-Force entschlüsselt werden können. Einige vereinfachen das Problem auf das Erraten von 24 Wörtern, aber Forscher halten diese Darstellung für unzutreffend.

Nicht durch eine Mnemonic-Gruppe kontrollierbar

Technikexperten betonen, dass Satoshis frühe Bitcoin-Bestände nicht durch eine einheitliche moderne Mnemonic-Gruppe verwaltet wurden. Der heute gängige Standard für Mnemonics, BIP-39, wurde erst später eingeführt; zwischen 2009 und 2010 unterschied sich die Generierung von Bitcoin-Schlüsseln von den heutigen Methoden.

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Dem Bericht zufolge sind diese Vermögenswerte auf mehr als 22.000 frühe P2PK-Adressen verteilt, also Pay-to-Public-Key-Adressen. Mit anderen Worten: Selbst wenn ein Angreifer theoretisch über die Fähigkeit zur Entschlüsselung verfügt, könnte er nicht mit einem einzigen Wallet auf alle Bestände zugreifen, sondern müsste unzählige unabhängige Adressen einzeln entschlüsseln.

Brute-Force Kosten weit über den Möglichkeiten

Laut Schätzungen von Forschern würde selbst bei einer Rechenleistung von einer Billion Kombinationen pro Sekunde die Suche nach einer bestimmten 24-Wörter-Mnemonic mit 50% Wahrscheinlichkeit etwa 1,8 Oktodezillionen Jahre dauern – weit mehr als das Alter des Universums von etwa 13,8 Milliarden Jahren.

Das ist auch der Grund, warum die Technik-Community der entsprechenden These schnell widerspricht. Die Sicherheit im Bitcoin-Netzwerk beruht nicht darauf, dass „niemand rät“, sondern auf einem extrem großen Schlüsselraum, sodass Brute-Force unter realen Bedingungen sinnlos ist.

Sollten diese seit mehr als 15 Jahren ruhenden Adressen ungewöhnliche Aktivitäten zeigen, wird der Markt dennoch voraussichtlich schnell reagieren. Der Grund liegt nicht darin, dass ein privater Schlüssel erraten wurde, sondern in der starken symbolischen Bedeutung und den Erwartungen an einen Liquiditätsschock, die mit diesen lange ungenutzten Bitcoins verbunden sind.

Diskussion erweitert auf Self-Custody-Sicherheit

Diese Debatte führte auch die das Hardware-Wallet-Design wieder ins Gespräch. Hashcash-Erfinder Adam Back äußerte, dass einige Hardware-Wallet-Hersteller ihre Gerätearchitektur auf allgemeinere Lösungsansätze aufbauen, um viele Altcoins zu unterstützen.

Er meint, dass diese Vorgehensweise die spezialisierte Unterstützung der nativen Sicherheitsfunktionen von Bitcoin schwächen könnte. Im Gegensatz dazu seien Geräte, die ausschließlich Bitcoin unterstützen, einfacher im Design und könnten zusätzliche Risiken durch Drittanbietertechnologie besser isolieren.

Diese Sichtweise ändert zwar nichts am bestehenden Wallet-Ökosystem von Bitcoin, spiegelt aber den fortlaufenden Meinungsstreit in der Branche zwischen „Multi-Asset-Kompatibilität“ und „Single-Asset-Sicherheitspriorität“ wider.

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