Der Private-Equity-Riese EQT übernimmt den deutschen Satellitenstart-Partner von SpaceX, Exolaunch.
Quelle: Globaler Marktbericht
Der europäische Private-Equity-Riese EQT gab am Donnerstag bekannt, das in Berlin ansässige Raumfahrtunternehmen Exolaunch zu übernehmen. Exolaunch hilft Satellitenunternehmen in Zusammenarbeit mit Raketenbetreibern wie SpaceX von Elon Musk, Satelliten in die Umlaufbahn zu bringen.
Diese Transaktion unterstreicht das große Interesse der Investoren an der Raumfahrtindustrie und markiert zugleich den ersten Einstieg dieses an der Börse in Stockholm notierten Private-Equity-Fonds in diesen Bereich. EQT hofft, durch diesen Schritt das globale Geschäft von Exolaunch auszubauen und in die Entwicklung neuer Satelliten-Start- und Deployment-Technologien zu investieren.
Exolaunch wurde 2013 aus der Abteilung für Raumfahrttechnik der Technischen Universität Berlin ausgegliedert und von dem außerordentlichen Professor Dmitriy Sternharz gegründet.
Die Investition stammt aus dem Flaggschiff-Private-Equity-Fonds von EQT, dessen Eigenkapitalinvestitionen sich zwischen 300 Millionen und 1,5 Milliarden Euro (348 Millionen bis 1,74 Milliarden US-Dollar) bewegen. Eine mit der Angelegenheit vertraute Person gab an, dass der Übernahmepreis von Exolaunch am unteren Ende des Investmentbereichs dieses Fonds liege. Da die Bedingungen der Transaktion noch nicht bekannt gegeben wurden, bat die Person um Anonymität.
Exolaunch hat für mehr als 200 kommerzielle und staatliche Kunden aus Nordamerika, Europa, Asien und dem Nahen Osten 47 Startmissionen durchgeführt und dabei über 790 Satelliten in den Orbit gebracht.
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