Bitget App
Trade smarter
Krypto kaufenMärkteTradenFuturesEarnAIPlazaMehr
Rund um die erste Zinssitzung der Fed prallen unterschiedliche Meinungen heftig aufeinander

Rund um die erste Zinssitzung der Fed prallen unterschiedliche Meinungen heftig aufeinander

汇通财经汇通财经2026/06/17 03:22
Original anzeigen
Von:汇通财经

Huitong Finance am 17. Juni berichtet—— Der Markt erwartet allgemein, dass Kevin Warsh bei seiner ersten Zinssitzung die Zinsen unverändert lässt, doch innerhalb der Branche gibt es erhebliche Meinungsverschiedenheiten. Neutrale Stimmen betonen, dass die Politik datenbasiert erfolgen wird und ein politisches Eingreifen übertrieben dargestellt werde. Institutionen sehen in einer restriktiven Rhetorik kurzfristigen Druck auf Gold, betonen aber weiterhin die langfristigen strukturellen Unterstützungsfaktoren. Pessimistische Analysten meinen, die Federal Reserve habe ihre Glaubwürdigkeit verloren und werde vom Weißen Haus dominiert. Ein weiterer Broker zeigt sich optimistisch, was ein mögliches Abkommen zwischen den USA und Iran und die damit verbundene Abschwächung der Inflation angeht, was Spielraum für eine lockere Geldpolitik schafft.



Weniger als 24 Stunden vor der ersten Zinsentscheidung des neuen Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh hat der Markt bereits einen unveränderten Leitzins eingepreist.

Im Mittelpunkt dieser Sitzung stehen jedoch nicht die Zinsen selbst, sondern vielmehr Warshs politische Rhetorik, seine Einschätzung der Wirtschaft und der Inflation sowie die Frage, ob die Unabhängigkeit der Federal Reserve geschwächt wird. Mehrere Branchenexperten kommen in ihren Analysen zu äußerst unterschiedlichen Ergebnissen: Kurzfristig könnten Edelmetalle durch restriktive Aussagen unter Druck geraten, aber auf lange Sicht bleibt Gold durch zahlreiche strukturelle Vorteile unterstützt.

Markt-Neutrale: Politik bleibt strikt datengetrieben, politische Einflussnahme wird überschätzt


Kevin Grady, Präsident von Phoenix Futures & Options, betont, dass sich Warshs Aussagen nicht deutlich von denen seines Vorgängers Powell unterscheiden werden und die Geldpolitik vollständig an die wirtschaftlichen Daten angepasst wird.

Grady sagt: „Zu Jahresbeginn setzte der Markt größtenteils auf Zinssenkungen, doch die jüngste Erholung von Inflation und Energiepreisen hat erneut Zinserhöhungserwartungen geweckt. Allein dem Markt zu folgen ist wenig objektiv. Warsh wird alle Wirtschaftsdaten objektiv interpretieren und die Politik entsprechend der tatsächlichen Lage festlegen.“

Zugleich warnt er vor einer Überbewertung eines politischen Eingriffs aus dem Weißen Haus. Warsh werde pragmatisch und neutral beurteilen und sich nicht absichtlich den Forderungen des Präsidenten anpassen. Pessimisten, die fortwährend einen Wirtschaftsabschwung prognostizieren, lagen wiederholt falsch, wodurch ihre Position zunehmend an Glaubwürdigkeit verliert. Die Angst vor einer politisch beeinflussten Fed sei durch keine Daten gestützt.

Rund um die erste Zinssitzung der Fed prallen unterschiedliche Meinungen heftig aufeinander image 0

Institutioneller Blick: Kurzfristige Belastung für Gold durch restriktive Aussagen, langfristiger Aufwärtstrend bleibt intakt


John Murillo, Chief Business Officer bei B2BROKER, betont, dass der Markt insbesondere von der Forward Guidance der Sitzung beeinflusst werde. Im Fokus stehe, ob Warsh signalisiert, die restriktive Politik bis mindestens 2027 fortzusetzen.

Murillo sagt: „Sollten Dot-Plot und politische Rhetorik restriktive Signale senden, werden zunächst die Renditen von US-Staatsanleihen steigen, gefolgt von einem stärkeren Dollar und kurzfristigem Druck auf den Goldpreis.“

Er unterstreicht jedoch, dass kurzfristige Rücksetzer den langfristigen Goldtrend nicht umkehren werden. Die fortlaufenden Goldkäufe der Zentralbanken zur Optimierung ihrer Währungsreserven, geopolitische Spannungen mit dem Iran, die die Nachfrage nach sicheren Häfen stärken, sowie das langfristig hohe US-Haushaltsdefizit – all diese strukturellen Faktoren werden nicht durch eine einmalige geldpolitische Entscheidung aufgehoben. Kurzfristige Rückgänge beim Goldpreis könnten vielmehr dazu führen, dass langfristig orientierte Investoren einsteigen. Die Volatilität setzt sich dabei typischerweise in folgender Reihenfolge fort: US-Staatsanleihen, US-Dollar, Gold.

Pessimistische Analysten: Glaubwürdigkeit der Federal Reserve schwindet, politische Kontrolle im Weißen Haus


Darin Newsom, Senior Market Analyst bei Barchart, vertritt eine gegenteilige Meinung. Er meint, die Federal Reserve habe das Vertrauen des Marktes verloren und ihre Entscheidungen würden maßgeblich vom Weißen Haus bestimmt.

Newsom sagt: „Die Märkte erwarten den nächsten Zinsschritt erst im Dezember. Vor den Zwischenwahlen im November wird es keine Verschärfung der Politik geben. Warsh hat keinen echten Handlungsspielraum, und im Entscheidungsgremium sitzen viele Mitglieder, die den Positionen des Präsidenten nahe stehen. Selbst abweichende Stimmen werden das Endergebnis nicht ändern.“

Er geht davon aus, dass die Zinsen in dieser Sitzung unverändert bleiben und kurzfristig keine Zinssenkung zu erwarten ist. Selbst wenn Warsh wiederholt auf die Unabhängigkeit der Zentralbank und den Fokus auf Inflation und Beschäftigung pocht, werde dies das Vertrauen internationaler Investoren kaum zurückgewinnen. Dies sei auch ein zentraler Grund für die anhaltenden Goldkäufe der Zentralbanken weltweit.

Rohstoffbroker: Geopolitische Entspannung könnte Inflation dämpfen, Politik tendiert zu expansiver Ausrichtung


Daniel Pavilonis, Senior Commodity Broker bei Stonex Group, sieht Warsh aktuell eher auf verbale Intervention und Anpassung der Markterwartungen setzen, statt konkrete Zinssenkungen umzusetzen. Er werde verschiedene Instrumente nutzen, um die Marktzinsen indirekt zu senken.

Pavilonis sagt: „Kommt es zu einem langfristigen Friedensabkommen zwischen den USA und Iran, könnten die Rohölvorräte schnell steigen, die Energiepreise deutlich fallen und damit die Inflation deutlich abkühlen. Die aktuell eher für Zinserhöhungen eingestellten FOMC-Mitglieder könnten dadurch ihre Haltung ändern.“

Er betont, dass die Ölpreise sehr dynamisch reagieren und eine geopolitische Entspannung rasch den Energiepreisdruck und somit die Inflationsgefahren korrigieren wird. Außerdem rechnet er mit marktstützenden Maßnahmen der Exekutive, um vor den Zwischenwahlen im November den Aktienmärkten Auftrieb zu geben.

Zusammenfassend
lässt sich feststellen, dass der Markt einheitlich den aktuellen Leitzins der Federal Reserve erwartet, während die Meinungsverschiedenheiten sich auf die politische Unabhängigkeit, den mittel- bis langfristigen Zinsausblick und die Entwicklung des Goldpreises konzentrieren. Kurzfristig restriktive Signale könnten den Goldpreis drücken, doch langfristige Unterstützungsfaktoren wie Zentralbank-Käufe, geopolitische Risiken und Haushaltsdefizite bleiben bestehen. Ein US-Iran-Abkommen und damit verbundene Hoffnungen auf sinkende Inflation schaffen zusätzlichen Spielraum für eine mögliche zukünftige Lockerung der Federal Reserve.

0
0

Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

PoolX: Locked to Earn
APR von bis zu 10%. Mehr verdienen, indem Sie mehr Lockedn.
Jetzt Lockedn!

Das könnte Ihnen auch gefallen

Von Beinahe-Aus bis zu einer Marktkapitalisierung von 44 Milliarden US-Dollar: Modernas zehnjähriges Wagnis mit dem Krebsimpfstoff

In gewissem Sinne hätte Moderna ohne den enormen Cashflow durch den Covid-19-Impfstoff möglicherweise kaum die finanziellen Mittel gehabt, ihre risikoreiche Wette auf den Krebsbereich bis heute durchzuhalten.

华尔街见闻2026/08/22 13:01

TACO enttäuscht! Die Handelsgespräche zwischen den USA und Kanada sind gescheitert, die USA verhängen 50% Zölle, Kanada setzt die Verhandlungen aus und bereitet "äquivalente Gegenmaßnahmen" vor.

Carney hat die Handelsgespräche ausgesetzt und schwor, auf die neuen US-Zölle mit entsprechenden Vergeltungsmaßnahmen zu reagieren. Ein hochrangiger Regierungsbeamter erklärte, dass keine weiteren Gespräche geplant seien, da die USA neue Zölle in Höhe von 50% erheben werden.

智通财经2026/08/22 06:41
TACO enttäuscht! Die Handelsgespräche zwischen den USA und Kanada sind gescheitert, die USA verhängen 50% Zölle, Kanada setzt die Verhandlungen aus und bereitet "äquivalente Gegenmaßnahmen" vor.

Alles, was Sie wissen müssen: Marktfokus! Was sollten Sie nächste Woche beim Jackson Hole Symposium beachten?

Wass wird am 28. August um Eastern Standard Time in Jackson Hole erstmals eine Grundsatzrede halten, hat jedoch noch nicht entschieden, ob er die makroökonomische "Gesamtperspektive" anspricht oder direkt Hinweise auf den politischen Kurs von September bis Dezember gibt. Diese Unsicherheit bedeutet, dass die Sensibilität des Marktes gegenüber Veränderungen im Wording deutlich steigen könnte. Während der Konferenz werden voraussichtlich etwa fünf Fed-Beamte Interviews mit den Medien geben; die aufeinanderfolgenden Stellungnahmen dieser Beamten sollten besonders beachtet werden. Goldman Sachs ist der Ansicht, dass Jackson Hole traditionell die Volatilität am Devisenmarkt verstärkt, aber der US-Dollar zeigt keine stabile Einbahnrichtung.

华尔街见闻2026/08/22 02:46