Gold und Silber könnten sich aktuell in einer Preissenke befinden – Analysten geben wichtige strategische Signale!
Quelle: Finanznachrichtenagentur
Gestützt von der positiven Nachricht eines bevorstehenden Friedensabkommens zwischen den USA und dem Iran starteten die Preise für Edelmetalle diese Woche mit Stärke, was jedoch nicht bedeutet, dass das Risiko verschwunden ist.
Michele Schneider, Chefmarktstrategin bei MarketGauge, erklärte, dass der vorherige Rückgang von Gold und Silber eine ausgezeichnete langfristige Kaufgelegenheit darstelle, Investoren jedoch vor einem Wiedereinstieg auf eine technische Bestätigung warten sollten.
Sie wies darauf hin, dass die Verkaufswelle am 11. Juni einen bedeutenden Wendepunkt an den Edelmetallmärkten markieren könnte, aber nicht bestätigt werden kann, ob damit ein nachhaltiger Boden erreicht wurde. Zur Bestätigung eines Bodens müsse nach der ersten Gegenbewegung weiteres Kaufinteresse erfolgen.
Sie ergänzte, dass idealerweise
In Bezug auf die Wichtigkeit betonte Schneider, dass die Entwicklung von Silber noch bedeutender sei als die von Gold.
Langfristiger Trend bleibt intakt
Schneider erklärte, dass Silber, falls es erneut Gold überflügelt, dies bis zu einem gewissen Grad auf bevorstehende Inflation hindeutet. Zudem dürfte die Nachfrage nach Silber aufgrund seiner industriellen Nutzung sowie der potenziellen Anwendungen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Solarenergie und anderen Technologien wieder ansteigen. Daher könnte die relative Stärke von Silber eine Schlüsselrolle bei der weiteren Entwicklung der Edelmetallbranche spielen.
Auf technischer Ebene wies Schneider darauf hin, dass Silber zwar die 50-Tage- und 200-Tage-Linien unterschritten hat, jedoch die 50-Wochen-Linie verteidigt wurde.
Schneider erinnerte die Märkte daran, dass der Fokus auf der anstehenden Fed-Sitzung in dieser Woche liegen sollte. Die starke Kaufdynamik zeige jedoch, dass Investoren zunehmend Vertrauen in die Aussichten für Zinsen und den US-Dollar gewinnen, während zugleich die langfristigen Fundamentaldaten für Edelmetalle weiterhin intakt sind.
Die US-Wirtschaft zeigt derzeit eine ungewöhnliche K-Form: Haushalte mit geringem Einkommen kämpfen weiterhin mit den steigenden Lebenshaltungskosten, während stärkere Konsumenten und Unternehmen helfen, die bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit der Gesamtkonjunktur aufrechtzuerhalten.
Diese Situation hat den allgemeinen Druck auf die Märkte vorübergehend abgebaut – sinkende Rohstoff-Futurespreise, relative Stärke des US-Dollars und die Entspannung geopolitischer Bedenken haben die kurzfristigen Inflationssorgen reduziert. Schneider warnt jedoch, dass diese Faktoren die langfristigen strukturellen Probleme, die die Preise von Gold und Silber stützen, nicht beheben können.
Sie sieht anhaltende geopolitische Unsicherheiten, die steigende Staatsverschuldung, beständigen Inflationsdruck sowie eine fortdauernde Nachfrage der Zentralbanken als treibende Faktoren für den langfristigen Preisanstieg bei Edelmetallen. Darüber hinaus sei die wieder auflebende Goldnachfrage der chinesischen Zentralbank ein weiterer positiver Faktor.
Gleichzeitig wies Schneider darauf hin, dass der Markt die langfristigen Auswirkungen der Inflation möglicherweise unterschätzt, insbesondere im Hinblick auf die umfangreichen Investitionszusagen in KI-Infrastruktur und den globalen Wettbewerb um strategische Ressourcen.
Verantwortlicher Redakteur: Zhu Henan
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