OpenAI und Anthropic-Mitarbeiter haben in fünf Jahren 14 Milliarden Dollar ausgezahlt.
Laut Überwachung durch Dynamic Beating plant OpenAI, nachdem das Unternehmen seinen Börsengang (IPO) beantragt hat, eine neue Runde von Übernahmeangeboten für Mitarbeitende mit einer Pre-Money-Bewertung von 730 Milliarden US-Dollar. Schätzungen von The Information zufolge haben OpenAI und Anthropic, zwei führende Unternehmen im Bereich Künstliche Intelligenz, es Mitarbeitenden und Frühinvestoren in den letzten fünf Jahren zusammen ermöglicht, rund 14 Milliarden US-Dollar zu liquidieren.
In den vergangenen fünf Jahren hat OpenAI Mitarbeitenden durch mindestens acht Übernahmeangebote Cash-Out-Möglichkeiten im Gesamtwert von über 9 Milliarden US-Dollar geboten. Im Gegensatz dazu weist die fünf Jahre alte Konkurrentin Anthropic eine geringere Häufigkeit von Aktienrückkäufen auf. Anthropic hat einige Monate nach Erreichen einer Bewertung von 580 Milliarden US-Dollar im Mai 2025 den ersten Aktienrückkauf für Mitarbeitende abgeschlossen und nach einer Investitionsrunde zu einer Bewertung von 3,5 Billionen US-Dollar Anfang dieses Jahres einen weiteren mehrmilliardenschweren Cash-Out ermöglicht.
Da sich die Verweildauer von Startups in privatem Besitz verlängert, stehen Mitarbeitende unter Druck durch steuerliche Belastungen auf unverfallbare Beteiligungen, und von Unternehmen initiierte Übernahmeangebote sind zu einem der wichtigsten Kanäle für Liquidität geworden. Unterdessen hat SoftBank, nachdem es letztes Jahr eine Finanzierungsrunde über 330 Milliarden US-Dollar für OpenAI angeführt hat, mindestens 1,7 Milliarden US-Dollar an bestehenden Anteilen durch private Transaktionen erworben. Da die Mitarbeitenden den Börsengang des Unternehmens generell erwarten, entscheiden sich einige Anteilseigner dazu, auf den IPO zu warten, was dazu geführt hat, dass das Auszahlungsvolumen bei Anthropic zuletzt hinter den Erwartungen der Investoren von 5 bis 6 Milliarden US-Dollar zurückgeblieben ist. Derzeit verschärfen beide Unternehmen zudem die Compliance-Anforderungen und gehen verstärkt gegen nicht autorisierte Sekundärmarkt-Aktientransaktionen mittels Zweckgesellschaften und anderer Methoden vor.
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