Wöchentlicher Makrosturm: Die Eskalation des US-Iran-Konflikts erschüttert die globalen Märkte, Zinserhöhungserwartungen flammt wieder auf, Energie und Gold steigen gemeinsam.
BlockBeats News, 28. März. In der vergangenen Woche hat der globale Markt aufgrund des doppelten Einflusses geopolitischer Spannungen und geldpolitischer Maßnahmen starke Schwankungen erlebt. Die Konfrontation zwischen den USA und Iran ist in eine Phase von „militärischem Druck + diplomatischer Strategien“ eingetreten, wobei die Einschränkungen in der Straße von Hormus zu einem entscheidenden Faktor wurden, der die Rohölpreise wieder auf hohe Niveaus trieb und die weltweiten Inflationserwartungen deutlich steigerte.
Vor diesem Hintergrund gab es einen wichtigen Wandel in den Erwartungen zur Politik der Federal Reserve. Mehrere Vertreter haben klare Signale mit restriktiver Haltung gesendet, was dazu führte, dass der Markt rasch von einer Zinssenkung in diesem Jahr auf die Erwartung „länger anhaltend hohe Zinsen“ umschaltete und sogar eine Zinserhöhung erneut in Betracht zog. Der US-Dollar-Index ist wieder über 100 gestiegen, die Renditen der US-Anleihen zogen gemeinsam an und die globalen Liquiditätserwartungen wurden straffer.
Wichtige Anlageklassen zeigten deutliche Unterschiede in der Entwicklung: Gold verzeichnete weiterhin hohe Volatilität angesichts heftiger Schwankungen, während Rohöl sich als stärkster führender Vermögenswert etablierte. US-Aktien standen unter Druck, wobei alle drei großen Indizes in der Woche Rückgänge verzeichneten – angeführt vom Technologiesektor. Am Devisenmarkt bleibt der japanische Yen schwach und nähert sich einem zentralen Interventionsbereich, während Nicht-US-Währungen insgesamt unter Druck stehen.
Gleichzeitig gab es signifikante Veränderungen bei globalen politischen Maßnahmen und Kapitalflüssen. Japan hat eine große strategische Ölreserve freigegeben und erwägt einen Eingriff in die Ölpreise über den Futures-Markt; Singapur beschleunigt den Aufbau eines Goldhandelszentrums; und die Türkei setzt ihre Goldreserven in einer großen Maßnahme zur Bewältigung von Liquiditätsdruck ein.
Insgesamt befindet sich der aktuelle Markt in einer Phase hoher Volatilität, geprägt von „geopolitisch getriebener Inflation – geldpolitischer Neubewertung – Überprüfung von Vermögenswerten“, wobei der kurzfristige Fokus weiterhin auf der Entwicklung in Nahost und dem globalen Kurs der Zentralbanken liegt.
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