Grab aus Singapur meldet seit dem Börsengang erstmals einen Jahresgewinn
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Trotz verbesserter Gewinnlage im vergangenen Jahr bleibt die Kursentwicklung dieses an der Nasdaq-gelisteten Unternehmens weiterhin schwach.
Die größte Fahrdienst- und Essenslieferplattform Südostasiens, Grab, hat mehr als vier Jahre nach dem Börsengang durch einen SPAC-Deal zum ersten Mal einen Jahresgewinn erzielt.
„Das ist kein Einmaleffekt“, sagte Grab-Finanzvorstand Peter Oey in einem Interview nach der Veröffentlichung des Quartalsberichts dieses an der Nasdaq notierten Unternehmens am Donnerstag. „Wir sind ein Unternehmen mit nachhaltiger Profitabilität.“
Der in Singapur ansässige Konzern Grab erzielte im Jahr 2025 einen Nettogewinn von 200 Millionen US-Dollar, während 2024 noch ein Nettoverlust von 158 Millionen US-Dollar zu Buche stand.
Auch operativ gelang die Trendwende: 2025 betrug der Betriebsgewinn 65 Millionen US-Dollar, 2024 lag der operative Verlust noch bei 168 Millionen US-Dollar. Der Umsatz stieg 2025 im Jahresvergleich um 20 % auf 3,37 Milliarden US-Dollar.
Laut Peter Oey ist einer der Hauptgründe für den Jahresgewinn, dass Grab die Automatisierung der Abläufe weiter vorantreibt, einschließlich der verstärkten Nutzung von KI zur Kostensenkung.
Er sagte, dass Grab auch bei der Expansion in weitere Städte Südostasiens „mit weniger Personal den Betrieb aufrechterhalten kann“.
Trotz der verbesserten Gewinnsituation konnte der Aktienkurs von Grab nicht mithalten.
Der aktuelle Aktienkurs liegt 11,5 % niedriger als vor 12 Monaten und ist im laufenden Jahr bereits um 16,7 % gefallen. Damit schneidet er deutlich schlechter ab als der Nasdaq Composite Index (im Jahresverlauf nur um 0,7 % gesunken).
Der Grund für die schwache Kursentwicklung ist, dass Investoren bezweifeln, ob Grab das Expansionstempo in Südostasien aufrechterhalten kann, und sich zudem Sorgen um die wirtschaftlichen Aussichten in der Region machen.
Redakteur: Guo Mingyu
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