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DOJ-Verbotsverkauf von Samourai Bitcoin, sagt Berater – Kriptoworld.com

DOJ-Verbotsverkauf von Samourai Bitcoin, sagt Berater – Kriptoworld.com

KriptoworldKriptoworld2026/01/18 18:23
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Von:Kriptoworld
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Der Krypto-Experte des Weißen Hauses, Patrick Witt, hat gerade die Gerüchte gestoppt: Nein, das DOJ verschleudert die beschlagnahmten Samourai Wallet Bitcoin nicht.

Ein dubioser Transfer von 57,5 BTC zu Coinbase Prime entfachte im vergangenen November Marktspekulationen. Witt bekam direktes DOJ-Statement: Keine Liquidation, keine Pläne, alles wandert in die Strategische Bitcoin Reserve.

Samourai Bitcoin-Transfer facht Gerüchte an, dann... verpufft alles

Blockchain-Detektive entdeckten das Verschieben der 57,5 BTC von einer Regierungswallet und witterten sofort einen Verkauf.

Trader schrien wegen Verstoßes gegen Trumps Executive Order 14233 vom März, die vorschreibt, alle beschlagnahmten BTC für den nationalen Vorrat zu behalten, kein Ausverkauf. US Marshals wurden verdächtigt, Panik brach aus.

Witts X-Posting am Freitag machte alles zunichte, Vermögenswerte sicher, DOJ bestätigte es. Laut Bitcoin Treasuries sitzt Uncle Sam auf 328.372 BTC, ein 31-Milliarden-Dollar-Batzen zum heutigen Kurs. Hinzu kommen 127.271 BTC aus einem kambodschanischen „Pig-Butchering“-Betrug im Oktober letzten Jahres.

UPDATE: Wir haben vom DOJ die Bestätigung erhalten, dass die durch Samourai Wallet eingezogenen digitalen Vermögenswerte nicht liquidiert wurden und gemäß EO 14233 nicht liquidiert werden. Sie verbleiben in der Bilanz der US-Regierung als Teil der SBR.

— Patrick Witt (@patrickjwitt) 16. Januar 2026

Und nicht zu vergessen der FTX-Zusammenbruch 2022, bei dem die Behörden über 50.000 BTC im Wert von Milliarden beschlagnahmten und diese – trotz Marktturbulenzen – nicht verkauften, um Preisabstürze zu vermeiden.

Oder Deutschlands Fehlgriff 2024: 50.000 BTC zum Schleuderpreis bei 55.000 Dollar verkauft und so bis Jahresende 2,3 Milliarden Dollar Gewinn verpasst.

Das Festhalten des DOJ ist clever, die Strategische Bitcoin Reserve wächst wie ein digitales Fort Knox, ohne Steuerzahler zu belasten, während neue Marktzyklen entstehen. Die politische Initiative peilt über Cynthia Lummis’ haushaltsneutrale Gesetzesvorlage eine Million BTC in fünf Jahren an.

Samourai Free-Speech-Debatte kocht hoch

In den sozialen Medien wird heftig diskutiert: Code sei Redefreiheit, das Samourai-Verbot verletze das First Amendment, denn Software sei nur „Worte“. Aus dieser Sicht wären beschlagnahmte Bitcoin kein Beutegut.

Nein, es sei schlichtweg Diebstahl durch die Behörden. Doch angeblich sollen Entwickler und Fans US-Bürger zum Umgehen von Vorschriften angestiftet haben – ein noch größeres Warnsignal als Coin Mixing, heißt es.

Die offene Frage bleibt also: Geht es um legitime Privatsphäre oder um Anstiftung zum Regelbruch?

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Strategische Bitcoin-Reserve bekommt echten Schub

Witt drängt auf Abstimmung zwischen Treasury und Handelsministerium, um Probleme auszubügeln. Trumps Team setzt auf Bitcoin-Ansammlung statt Verkäufe; das Gesetzgebungsverfahren für Lummis’ Hortungsplan läuft – Ziel: große Bestände ohne Wallet-Leerung.

Das Samourai-Drama schwelt weiter. Die Entwickler Keonne Rodriguez und Hill wurden im November wegen Geldwäsche von 237 Millionen Dollar über eine Privacy-Wallet inhaftiert.

6,3 Millionen Dollar Gebühren verfallen an den Staat. Trump deutete im Dezember im Oval Office eine Begnadigung an und beauftragte Generalstaatsanwältin Pam Bondi mit einer Überprüfung. Rodriguez hält das Ganze jedoch für „Biden-Ära Lawfare-Quatsch“.

DOJ-Kurswechsel verändert das Krypto-Spiel

Die riesigen BTC-Bestände der Regierung – weltweit die größten – senden klare Signale, und die No-Dump-Strategie verspottet Panikverkäufer. Witts Klarstellung beruhigt die Märkte und lenkt den Blick auf den Reserveaufbau unter Trump 2.0.

Es ist ziemlich überraschend: Offenbar ist die Regierung vom Auktionsfieber zu echten HODL-„Walen“ geworden. Es lohnt sich, den Begnadigungs-Fall weiter zu beobachten, denn er könnte die Debatte um Privacy Coins völlig auf den Kopf stellen.

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Geschrieben von András Mészáros
Krypto- und Web3-Experte, Gründer von Kriptoworld
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Mit jahrelanger Erfahrung in der Berichterstattung über den Blockchain-Sektor liefert András fundierte Einblicke zu DeFi, Tokenisierung, Altcoins und Krypto-Regulierung, die die digitale Wirtschaft prägen.

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