Die Silber-Rallye hält an, da das Momentum extrem bleibt – Société Générale
Silber hat seinen Ausbruch fortgesetzt und nähert sich der oberen Grenze eines steilen aufsteigenden Kanals bei $96,50–$97,00, wobei die Momentumindikatoren auf Mehrjahreshöchststände gestiegen sind, obwohl es deutliche Anzeichen für einen überdehnten Trend gibt, wie die FX-Analysten von Société Générale feststellen.
XAG/USD nähert sich dem Kanalwiderstand bei $97
"Silber hat Anfang dieser Woche seinen kurzen Konsolidierungsbereich nach oben durchbrochen und seine Aufwärtsbewegung fortgesetzt. Es nähert sich nun der oberen Begrenzung eines steileren aufsteigenden Kanals bei $96,50/$97,00. Der tägliche MACD ist auf Mehrjahreshöchststände gestiegen und bleibt deutlich über der Gleichgewichtslinie, was ein starkes Momentum unterstreicht, aber auch auf einen überdehnten Trend hinweist."
"Bemerkenswert ist, dass Silber fast 45 % über dem 50-Tage-Durchschnitt liegt; dies ist eine historisch extreme Abweichung und verdeutlicht das Risiko einer kurzfristigen Konsolidierung oder Korrektur. Allerdings sind bislang keine klaren Anzeichen für eine signifikante Korrektur aufgetaucht. Der obere Bereich der jüngsten Handelsspanne bei $82,70 könnte als erste Unterstützung dienen."
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Ein 95er aus Hangzhou kauft für 500 Millionen eine Burg im Silicon Valley

Die Bullen an der Wall Street sind voller Zuversicht: Das Gewinnwachstum des S&P 500 erreicht den höchsten Stand seit 30 Jahren
Der Gewinn des S&P 500 ist im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 31 % gestiegen – das ist laut Bloomberg Intelligence das stärkste Wachstum seit 1992 außerhalb von Rezessions-Erholungsphasen und liegt deutlich über den erwarteten 23 %. KI-getriebene Gewinnmargen sind von 14 % auf fast 16 % gestiegen und die Bewertung ist von dem 26-fachen auf unter das 22-fache gefallen, was als "Reset" gilt. Das Gewinnwachstum hat sich inzwischen auch auf Small- und Mid-Cap-Werte sowie auf die Märkte in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum ausgebreitet.
Deutsche Bank: Zentralbank-Goldkäufe und ETF-Zuflüsse treiben Gold in explosive Wachstumsphase
Die Deutsche Bank ist der Ansicht, dass sich Gold derzeit weiterhin in der fünften „explosiven“ Aufwärtsphase befindet, die 2024 begonnen hat. Die Goldnachfrage der Zentralbanken hat in realen US-Dollar ein Allzeithoch erreicht, etwa die Hälfte dieser Nachfrage wurde jedoch nicht beim IWF gemeldet. Die weltweiten Zuflüsse in ETFs sind wieder positiv, mit besonders starker Nachfrage aus Asien. Die Bank setzt das Jahresendziel für den Goldpreis auf eine Spanne von 4.700 bis 5.100 US-Dollar je Unze, wobei der Haupttreiber die anhaltende Ausweitung der Staatsverschuldung der USA ist. Die aktuellen Futures-Positionen befinden sich weiterhin auf niedrigem Niveau, was bedeutet, dass das Aufwärtspotenzial noch nicht vollständig eingepreist ist.

