State Street: US-Investoren reduzieren Auslandsabsicherungen und setzen den US-Dollar unter Druck
Laut einem Bericht von Jinse Finance erklärte State Street Group, dass der Hauptgrund für den Rückgang des US-Dollars Anfang dieses Jahres darin lag, dass US-Investoren ihre Währungsabsicherung bei Auslandsinvestitionen reduzierten und nicht darin, dass globale Investoren den Absicherungsanteil ihrer US-Portfolios erhöhten. „Die deutlichere Aktivität kam von inländischen US-Investoren, die ihren Absicherungsanteil bei Auslandsinvestitionen anpassten“, sagte Chris Pizzotti, Global Head of FX Sales and Trading bei State Street Markets, am Mittwoch auf der Konferenz zur Marktstruktur des Devisenmarktes der Federal Reserve Bank of New York. „Wir schätzen, dass US-Investoren ihren Absicherungsanteil halbiert haben, was tatsächlich zur Schwächung des US-Dollars beigetragen hat. Die durch den Liberation Day verursachte Unsicherheit besteht weiterhin und hat natürlich auch Diskussionen über De-Risking ausgelöst.“
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Nach dem rasanten Anstieg der „drei Speicher-Champions“ in diesem Jahr: Wie lange kann der AI-Superzyklus noch andauern?
Im vergangenen Jahr erlebten Speicherchip-Aktien eine beeindruckende Aufwärtsbewegung, jedoch bleibt es ungewiss, wie lange der Superzyklus im Speicherbereich noch andauern wird.

Die Erholung der Lithiumpreise verhilft dem australischen Lithium-Minenriesen PLS Group im Geschäftsjahr 2026 zum Wendepunkt! Mit Fokus auf zukünftige Angebotsengpässe steht die Kapazitätserweiterung kurz bevor.
Der größte Lithiumproduzent Australiens, PLS Group, gab zusammen mit der Veröffentlichung der neuesten Geschäftsergebnisse bekannt, dass in den kommenden Jahren ein Versorgungsengpass bei dem Batteriemetall Lithium auftreten könnte. Das Unternehmen erklärte zudem, dass es kurz davor steht, eine endgültige Investitionsentscheidung zur Erweiterung der Produktionskapazitäten zu treffen.

Samsung Electronics Aktienkurs bricht um 9% ein, Rückgabeplan für Aktionäre in Höhe von 80 Milliarden US-Dollar bleibt hinter den Erwartungen zurück.
Die Aktie von Samsung Electronics verzeichnete einen Rückgang von 9%.

Die "Currency Devaluation"-Handelsstrategie kehrt zurück, der Goldpreis steigt in einer Woche um mehr als 5% und erreicht ein Dreimonatshoch.
Aufgrund der aggressiven Eingriffe des US-Finanzministeriums in den Anleihenmarkt werden erneut Erwartungen an eine Schwächung des US-Dollars geweckt. Investoren wenden sich vermehrt alternativen Anlagen zu, was den Goldpreis auf den höchsten Stand seit über drei Monaten steigen lässt.

