OpenAI: GPT-5 zeigt die Fähigkeit, in realen Laborumgebungen bei der wissenschaftlichen Forschung zu assistieren
Laut einem Bericht von Jinse Finance, der sich auf die Website von AXIOS bezieht, hat OpenAI erstmals bekannt gegeben, dass GPT-5 die Fähigkeit gezeigt hat, in realen Laborumgebungen bei der wissenschaftlichen Forschung zu assistieren. Dies bedeutet, dass künstliche Intelligenz künftig eine zentralere Rolle in wissenschaftlichen Experimenten spielen könnte. Obwohl KI in Bereichen wie Mathematik und Physik rasche Fortschritte macht, bleiben bedeutende Durchbrüche in der Biologie vergleichsweise langsam, da die Biologie stark auf praktische Laborarbeit angewiesen ist und nicht nur auf rechnergestützte Simulationen. OpenAI hat gemeinsam mit dem Biosicherheits-Startup Red Queen Bio einen Testrahmen entwickelt, um die Leistung von KI-Modellen im Labor zu bewerten. Die Laborarbeiten umfassen „nasse“ Tätigkeiten wie den Umgang mit Flüssigkeiten, Chemikalien und biologischen Proben, im Gegensatz zu datenbasierten „trockenen“ Laboren. Im Experiment schlug GPT-5 Verbesserungen für den Ablauf von molekularbiologischen Klonierungsversuchen vor, die von menschlichen Wissenschaftlern umgesetzt und deren Ergebnisse an GPT-5 zurückgemeldet wurden. GPT-5 optimierte daraufhin die Vorschläge iterativ auf Basis des Feedbacks. Die Ergebnisse zeigten, dass GPT-5 die Effizienz eines standardmäßigen molekularbiologischen Klonierungsprozesses um das 79-fache steigerte.
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